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2019
Conference Paper
Title
Fortschritte für die quantitative ZfP mit aktiver Thermografie durch neue Rekonstruktionsmethoden
Abstract
Die Rekonstruktion der Lage und Größe von inneren Fehlern und Strukturen in Werkstoffen aus zeitaufgelösten Thermografiedaten der Oberfläche ist eine Aufgabe, die im Vergleich zu anderen zerstörungsfreien Prüfverfahren bisher nur ansatzweise gelungen ist. Im höherdimensionalen Fall beschränken sich Rekonstruktionsversuche meist auf die gleichzeitige Bestimmung von Tiefenlage und Durchmesser von Flachbodenbohrungen bei bekannten Materialeigenschaften. In dieser Arbeit wird ein neuer Ansatz für eine verbesserte Rekonstruktion von unbekannten Fehlern vorgestellt. Durch Einführung der ""self-referencing relative contrast" Methode, kann auf das erste a-priori Wissen des Referenzbereiches verzichtet werden. Weiterhin wurde ein einfaches neuronales Netzwerk zur Material Klassifizierung trainiert und erprobt. Ein wesentlicher Vorteil der Verfahren besteht darin, dass eine Reduzierung der zur Rekonstruktion benötigten a-priori Parameter durch die ergänzende Verwendung der angewandten Rekonstruktionsmethoden erreicht wird. Im Experiment wird die Blitzthermografie eingesetzt. Anwendungsperspektiven ergeben sich in der Rekonstruktion von unbekannten Fehlerarten vom Typ Risse, Korrosion und Pore/Lunker in zu prüfenden Bauteilen.
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