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Fraunhofer-Gesellschaft
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  4. Zum Stand der Forschung und technischen Entwicklung auf dem Gebiet der Herstellung von Holzfaser- und Holzspanplatten
 
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1950
Journal Article
Title

Zum Stand der Forschung und technischen Entwicklung auf dem Gebiet der Herstellung von Holzfaser- und Holzspanplatten

Abstract
Es wird dargelegt, daß es im Rahmen einer intensiven Forst- und Holzwirtschaft in Zukunft mehr denn je erforderlich ist, den Wirkungsgrad der technischen Holznutzung durch die vermehrte industrielle Umformung von verfügbarem geringen Waldholz und Industrie-Abfallholz zu Holzwerkstoffen, wie Holzfaser- und Holzspanplatten, zum Wohle der Gesamtwirtschaft zu erhöhen. An Hand von Forschungsergebnissen werden die technisch-wissenschaftlichen Grundlagen der Herstellung von Holzfaserplatten dargestellt und die sich daraus ergebenden Folgerungen für die technische Weiterentwicklung der Holzfaserplattenindustrie kurz erörtert. Es wird auf die große Bedeutung der noch im Aufbau befindlichen Erzeugnisse von Holzspanplatten hingewiesen. Die hier feststellbaren Entwicklungstendenzen werden hinsichtlich der zu fertigenden Typen von Holzspanplatten und der verfahrensmäßigen Durchführung dieser hochwertigen Holzwerkstoffe gekennzeichnet, wobei an Forschungsergebnissen einige Probleme aufgezeigt werden, die für den fortschreitenden Aufbau dieses zukunftsreichen holzwirtschaftlichen Industriezweiges von Bedeutung sind. Es ist schwierig, das bereits recht vielseitige und umfangreiche Gebiet der Herstellung von Holzfaser- und Holzspanplatten vom Standpunkt der Forschung, der praktischen Ausübung, sowie von der Verwendbarkeit der erzeugten Werkstoffe eingehend zu erfassen, insbesondere da die wichtige Holzspanplattenindustrie sich derzeit noch im Entwicklungsstadium befindet. Durch den verstärkten Einsatz der Holzforschung und durch ihre Zusammenarbeit mir den beteiligten Wirtschaftszweigen einschließlich der Forstwitschaft werden sich jedoch in Zukunft im erhöhten Maße die technisch-wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine stark vermehrte Nutzung des Werkstoffs "Holzmasse" ergeben. Je Kopf der Bevölkerung wird derzeit ein Holzverbrauch von 0,7 - 0,8 fm als erforderlich erachtet. Wenn ein Zehntel dieses Verbrauches bei ansteigendem Bedarf von Holz als Werkstoff in Form von Holzwerkstoffen, wie Holzfaser-, Holzspanplatten u. dgl. gedeckt werden könnte, so würde dies eine beträchtliche Ausweitung der einschlägigen Industrie zum Nutzen der Gesamtheit bedeuten. Der Rohstoff "Holz" wäre jedenfalls für diesen wichtigen holztechnischen Prozeß in Form von geringem Waldholz und Industrie-Abfallholz in ausreichendem Maße vorhanden.
Author(s)
Klauditz, W.
Journal
Mitteilungen der Österreichischen Gesellschaft für Holzforschung  
Language
German
Fraunhofer-Institut für Holzforschung Wilhelm-Klauditz-Institut WKI  
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