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1988
Journal Article
Title
Mehr Licht für private Netze
Abstract
Lichtwellenleitersysteme fuer die Uebertragung von digitalen Nachrichten aller Art sind fuer Punkt-zu-Punkt-Verbindungen seit laengerer Zeit verfuegbar, fuehren sich in Netzen aber erst ein. Den Vorteilen der hohen Bandbreite der geringen Beeinflussbarkeit durch elektromagnetische Felder und der Abhoersicherheit stehen fuer Nutzanwendungen einige Probleme gegenueber. Hierzu zaehlen die Verbindungstechnik, insbesondere aber die fuer die Netze wichtige Abzweigtechnik. Insbesondere das im Buerobereich weit eingefuehrte Protokoll CSMA/CD ("Ethernet") benoetigte sogenannte Sternkoppler, die als zentrales passives oder aktives Element das Mithoeren aller Teilnehmer bei allen Uebertragungen ermoeglicht. Wegen der bidirektionalen Betreibbarkeit von Glasfasern ist damit ein hoher Verkabelungsaufwand erforderlich. Protokolle, wie Token-Bus, Token-Ring und auch FDDI lassen sich dagegen mit Lichtwellenleitern sehr gut realisieren und unterstuetzen durch ihre Garantie einer maximalen Uebertragungsz eit die Anforderungen an Netze im Produktionsbereich. Tendenz: Die Vorteile des Lichtwellenleiters werden ueber den Produktionsbereich auch in den Buerobereich eindringen. (IITB)