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2008
Report
Title
LaserWerk - Innovative Lasernachbearbeitung von Werkzeugen aus hochharten Schneidstoffen (IN 5564)
Title Supplement
Abschlussbericht. Im Rahmen des BMWi-Förderkonzeptes 'InnoNet - Förderung von innovativen Netzwerken'. Berichtszeitraum: 01.01.2008 bis 31.12.2008. Förderkennzeichen BMWi 16IN0450 - 16IN0451
Abstract
Dieser Abschlussbericht des Verbundforschungsvorhabens IN 5564 dokumentiert Zielstellungen, Entwicklungsschritte und Ergebnisse des Projektes Innovative Lasernachbearbeitung von Werkzeugen aus Hochharten Schneidstoffen. Die Nachbearbeitung von Hochleistungswerkzeugen ist ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor für die Werkzeughersteller. Da die Beschichtungen dieser Werkzeuge aber oft nur schlecht und mit hohen Prozesszeiten durch Verfahren wie Funkenerosion oder Schleifen bearbeitet werden können, wurde in diesem Projekt die Nachbearbeitung durch Ultrakurzpulslaser untersucht. Die erarbeiteten Forschungsergebnisse können als sehr erfolgreich gewertet werden. Diese können in folgenden Schwerpunkten zusammen gefasst werden: verbessertes Einsatzverhaltens von Hochleistungswerkzeugen bei der Zerspanung unter- und übereutektischer Aluminiumsiliziumlegierungen durch Lasrnachbearbeitung, erfolgreiche Herstellung von Schneidkanten durch den Einsatz von Ultrakurzpulslasern im Vergleich zu anderen Verfahren wie z.B. Funkenerosion und Schleifen, die zu einer deutlich schärferen Schneidkante führen. Dadurch resultiert die Verbesserung des Verschleißverhaltens bei der Zerspanung übereutektischer Aluminiumsiliziumlegierungen und Glasfaserverbundwerkstoffen. Die erfolgreiche Herstellung von komplexen Schneidkanten mit Abbildung des Schneideneckenradius. Das Aufzeigen des Potenzials zur Verkürzung der Prozesszeit bei der Herstellung der entwickelten Spanleitgeometrie. Die Initiierung der Zusammenarbeit der Laserstrahlquellen-, Komponenten- und Maschinenhersteller Lumera Laser und Kugler. Die Ergebnisse des Projektes zeigen, dass der Einsatz von Ultrakurzpulslasem zur Modifikation von Hochleistungswerkzeugen im höchsten Maße geeignet ist. Eine Einführung dieser Technologie in die Industrie wäre durch den Einsatz von entsprechenden Laserquellen und der Weiterentwicklung/Anpassung der Maschinentechnik möglich.
Publisher
Fraunhofer IPK
Publishing Place
Berlin