Options
2024
Conference Paper
Title
Wärmepumpen für bestehende Mehrfamilienhäuser - Multikriterielle Bewertung unterschiedlicher Optionen
Abstract
Die Umstellung auf Wärmepumpen stellt den zentralen Lösungsansatz zur schnellen Dekarbonisierung der Gebäudewärme dar. Im Einfamilienhausbereich haben die Anlagen ihre Eignung bereits unter Beweis gestellt und sind dort im Neubau bereits die meistgenutzte Heizungstechnologie. Nun gilt es, auch für den Mehrfamilienhausbestand, der immerhin 40 % der Wohnfläche in Deutschland ausmacht, tragfähige und skalierbare Wärmepumpen-Lösungen zu identifizieren. Herausfordernd ist dabei neben den Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit auch die Vielzahl an bestehenden Systemkonfigurationen und Gebäudearten (Zentral- oder Gasetagenheizung, Art der Brauchwarmwassererwärmung, Baualter, Sanierungszustand). Anhand von realen Beispielgebäuden, welche in Zusammenarbeit mit 5 Unternehmen der Wohnungswirtschaft aus deren Bestand als relevant definiert wurden und die Variantenvielzahl aufgreifen, werden im vorliegenden Beitrag unterschiedliche wärmepumpenbasierte Versorgungskonzepte gegeneinander bewertet. Dabei werden unterschiedliche Kriterien berücksichtigt, wie: Effizienz Elektrische Anschlussleistung Platzbedarf (innen/außen) Investitionskosten Außenwirkung (optisch, akustisch). Angesichts des beschleunigten Phase-Outs von konventionellen Kältemitteln wie R410A oder R407c sowie des abzusehenden weitgehenden Verbots neuerer Kältemittel mit persistenten Abbauprodukten (PFAS) fokussieren sich die Arbeiten auf Wärmepumpen mit dem natürlichen Kältemittel Propan, welches diesen Einschränkungen nicht unterliegt.
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