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2003
Conference Proceeding
Title
ProSTEP iViP Symposium "From Data Exchange to Engineering Collaboration" 2003. Proceedings
Title Supplement
Tagung am 7./8. Mai 2003 im Konferenz-Zentrum, Opel Live, Rüsselsheim
Abstract
Die Automobilindustrie steht vor der Herausforderung, dem Kundenwunsch nach immer stärker diversifizierten Produkten gerecht zu werden. Gleichzeitig erhöht sich die Komplexität der Produkte bei wachsendem Qualitätsanspruch, der Kostendruck steigt und die Time-to-Market reduziert sich. Diesen Anforderungen können wir nur gerecht werden durch konsequente Fortführung der Transformation traditioneller Entwicklungsprozesse in virtuelle Entwicklungsprozesse, die zu konkreten Effizienz- und Qualitätssteigerungen führen. Während man bislang einzelnen Säulen der virtuellen Produktentwicklung wie dem virtuellen Fahrzeug und der virtuellen Fabrik mehr oder weniger starkes Gewicht verliehen hat, rückt der Gedanke der Integration und Vernetzung aller beteiligten Bereiche, Prozesse und IT-Systeme immer stärker in den Mittelpunkt: Innerhalb der einzelnen Entwicklungszentren wird Collaborative Engineering zwischen Styling, Vorausentwicklung, Produktentwicklung und Fertigungsplanung forciert, konzerninterne Entwicklungsressourcen werden global in Fahrzeugprojekten genutzt, externe Supplier rund um den Globus werden quasi im Sinne einer verlängerten (Engineering-)Werkbank vollständig in den Entwicklungsprozess integriert, um so Engineering Know-how weltweit nutzen zu können und Strukturkosten zu reduzieren. Virtuellen Entwicklungskonzepten liegt letztendlich eine faszinierende Philosophie zugrunde, die eine dezentrale und allen zugängliche Anwendung zum Ziel hat. Jeder am Entwicklungsprozess Beteiligte soll seinen personalisierten Zugriff auf den aktuellen Stand des virtuellen Fahrzeugs und der virtuellen Fabrik erhalten und seine Beiträge nahtlos in den Entwicklungsprozess einbringen und mit allen relevanten Entwicklungspartnern synchronisieren. Diese Integration aller Entwicklungspartner gelingt bisher erst in Teilbereichen und dort nur dann optimal, wenn diese nach den gleichen Prozessen in den gleichen IT-Werkzeugen arbeiten. Es besteht weiterhin großer Bedarf, diese Werkzeuge und Prozesse weiterzuentwickeln und dabei eine Politik der Öffnung nach innen und außen sowohl der Entwicklungspartner als auch der IT-Systemlieferanten zu verfolgen. Dies wird uns im Rahmen verteilter, globalisierter Entwicklungsprozesse eine Umsetzung des Mottos des ProSTEP iVIP Symposiums 2003 »From Data Exchange to Engineering Collaboration« in den kommenden Jahren erlauben.
Corporate Author
Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik -IPK-, Berlin
ProSTEP iViP e.V.