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December 13, 2023
Bachelor Thesis
Title
Strukturierung logistischer Optimierungsprobleme in der Sportwirtschaft
Abstract
Sport ist omnipräsent. Ein Tag ohne jeglichen Kontakt zu aktivem oder passivem Sport ist kaum vorstellbar. Zahlreiche Sportveranstaltungen im Fernsehen sowie eigenes Interesse an der Sportausübung sind die Basis dafür. Aber auch bei einem Besuch einer kleineren Sportveranstaltung im Breitensport oder eines größeren Events im Profisport tritt man in Kontakt mit dem Sport. Für viele Menschen ist ein Leben ohne Sport somit gar nicht darstellbar.
Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass vor allem für die Austragung von großen Sportereignissen oder bei der Bereitstellung sowie Produktion von entsprechendem Sportequipment ein Faktor, der erheblichen Beitrag leistet, in der Öffentlichkeit kaum Aufmerksamkeit erregt. Dieser Faktor stellt die Logistik dar. Ob Transport von Menschen oder Material zu Sportveranstaltungen, ob Lagerung von Equipment während oder zwischen Sportveranstaltungen, ob Auslieferung von Sportartikeln durch Sportartikelhersteller oder entsprechende Dienstleister, viele Teile des Sports könnten ohne die Logistik gar nicht funktionieren und viele Großevents gar nicht stattfinden. Somit hat der Sport eine einseitige Abhängigkeit von der Logistik. Dennoch findet sich kaum Literatur, die sich mit dieser Abhängigkeit beschäftigt, was aufgrund der Größe und der wirtschaftlichen Bedeutung der Sportbranche eher ungewöhnlich erscheint. Die wirtschaftliche Bedeutung wird in einem Vergleich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie deutlich. In diesem Vergleich machte der Sport im Jahr 2018 2,2 Prozent des gesamtwirtschaftlichen Bruttoinlandproduktes aus. Dies ist ein vergleichbarer Wert zum Wirtschaftsbereich "Verkehrsgewerbe", zu dem die gesamten Personen- und Güterbeförderungen zählen und ein höherer Wert als die „Chemische Industrie“ verzeichnen konnte (vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 2021, S. 6). Zu einem solch wichtigen Bereich findet sich kaum Literatur, obwohl es, wie in anderen Bereichen auch, wichtig ist, möglichst effizient zu handeln. Diese Arbeit beschäftigt sich genau mit dieser Thematik. So wird eine Verbindung zwischen logistischen Optimierungsmethoden und der Sportwirtschaft geschaffen. Dabei wird vor allem die generelle Möglichkeit und, im Falle der bestehenden Möglichkeit, der Umfang aufgezeigt. So wird deutlich, dass in manchen Bereichen die Logistik und logistische Optimierungsmethoden mehr Einfluss besitzen als in anderen. Der Bereich der Sportartikelhersteller bietet beispielsweise viel mehr Potential als der Bereich des Breitensports. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Verbindung zwischen logistischer Optimierung und der Sportwirtschaft viel Potential bietet, um diese große Branche möglichst effizient zu gestalten. Diese Arbeit behandelt nicht die expliziten Auswirkungen und konkrete Zeit- oder Geldersparnisse bei entsprechender Anwendung, sondern soll vielmehr die Möglichkeiten aufzeigen, die bestehen, aber teilweise vielleicht ungenutzt bleiben. Somit besteht die Möglichkeit, in kommenden Arbeiten den Themenkomplex detaillierter zu untersuchen.
Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass vor allem für die Austragung von großen Sportereignissen oder bei der Bereitstellung sowie Produktion von entsprechendem Sportequipment ein Faktor, der erheblichen Beitrag leistet, in der Öffentlichkeit kaum Aufmerksamkeit erregt. Dieser Faktor stellt die Logistik dar. Ob Transport von Menschen oder Material zu Sportveranstaltungen, ob Lagerung von Equipment während oder zwischen Sportveranstaltungen, ob Auslieferung von Sportartikeln durch Sportartikelhersteller oder entsprechende Dienstleister, viele Teile des Sports könnten ohne die Logistik gar nicht funktionieren und viele Großevents gar nicht stattfinden. Somit hat der Sport eine einseitige Abhängigkeit von der Logistik. Dennoch findet sich kaum Literatur, die sich mit dieser Abhängigkeit beschäftigt, was aufgrund der Größe und der wirtschaftlichen Bedeutung der Sportbranche eher ungewöhnlich erscheint. Die wirtschaftliche Bedeutung wird in einem Vergleich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie deutlich. In diesem Vergleich machte der Sport im Jahr 2018 2,2 Prozent des gesamtwirtschaftlichen Bruttoinlandproduktes aus. Dies ist ein vergleichbarer Wert zum Wirtschaftsbereich "Verkehrsgewerbe", zu dem die gesamten Personen- und Güterbeförderungen zählen und ein höherer Wert als die „Chemische Industrie“ verzeichnen konnte (vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 2021, S. 6). Zu einem solch wichtigen Bereich findet sich kaum Literatur, obwohl es, wie in anderen Bereichen auch, wichtig ist, möglichst effizient zu handeln. Diese Arbeit beschäftigt sich genau mit dieser Thematik. So wird eine Verbindung zwischen logistischen Optimierungsmethoden und der Sportwirtschaft geschaffen. Dabei wird vor allem die generelle Möglichkeit und, im Falle der bestehenden Möglichkeit, der Umfang aufgezeigt. So wird deutlich, dass in manchen Bereichen die Logistik und logistische Optimierungsmethoden mehr Einfluss besitzen als in anderen. Der Bereich der Sportartikelhersteller bietet beispielsweise viel mehr Potential als der Bereich des Breitensports. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Verbindung zwischen logistischer Optimierung und der Sportwirtschaft viel Potential bietet, um diese große Branche möglichst effizient zu gestalten. Diese Arbeit behandelt nicht die expliziten Auswirkungen und konkrete Zeit- oder Geldersparnisse bei entsprechender Anwendung, sondern soll vielmehr die Möglichkeiten aufzeigen, die bestehen, aber teilweise vielleicht ungenutzt bleiben. Somit besteht die Möglichkeit, in kommenden Arbeiten den Themenkomplex detaillierter zu untersuchen.
Thesis Note
Dortmund, TU, Bachelor Thesis, 2023
Language
German
Keyword(s)