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July 2026
Paper (Preprint, Research Paper, Review Paper, White Paper, etc.)
Title
Landtechnik im Wandel – Digitale Lösungen als Antwort auf Fachkräftemangel, volatile Märkte und Kostendruck
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Whitepaper
Abstract
Die Landtechnik steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Volatile Nachfrage, steigender Kosten- und Effizienzdruck, Fachkräftemangel sowie zunehmende regulatorische Anforderungen erhöhen den Handlungsdruck für Hersteller, Zulieferer und Betreiber. Gleichzeitig eröffnen Digitalisierung, KI und Automatisierung neue Möglichkeiten, Prozesse robuster, Produkte intelligenter und Geschäftsmodelle zukunftsfähiger zu gestalten.
Das größte Potenzial für Landtechnikhersteller liegt in drei Bereichen: 1. effiziente Geschäftsprozesse, 2. flexible Produktion sowie 3. digitale und vernetzte Landmaschinen als Produkt- und Serviceplattform. In den Geschäftsprozessen ermöglichen Ansätze wie zum Beispiel KI-gestützte Prognosen, automatisierte Angebots- und Auftragsprozesse sowie eine End-to-End-Prozessoptimierung eine höhere Planungssicherheit, geringere Bestände und kürzere Durchlaufzeiten. In der Produktion führen datengetriebene Feinplanung, flexible Produktionssysteme, automatisiertes Schweißen und Lackieren sowie eine KI-basierte Qualitätskontrolle zu messbaren Effizienz- und Qualitätsgewinnen. Bei Landmaschinen (z. B. Bodenbearbeitungs-, Aussaat- oder Erntetechnik) werden autonome Navigation, feldoptimierte Routen- und Einsatzplanung, zustandsbasierte Wartung und Vorhersagen, Bodendatenerfassung sowie robuste und zuverlässige KI zu zentralen Differenzierungsmerkmalen.
Entscheidend ist nicht die Technologie selbst, sondern der messbare Nutzen für Hersteller und Betreiber, wie geringere Betriebskosten, höhere Flächenleistung, weniger Stillstände oder neue digitale Serviceangebote.
Eine klare Strategie ist der erste Schritt für eine erfolgreiche Digitalisierung. Sie umfasst priorisierte Anwendungsfälle (Use Cases), belastbare Machbarkeitsbewertungen und ein skalierbares Vorgehen bis hin zum Proof of Concept (PoC) und der Produkteinführung. Das Fraunhofer IPA unterstützt Unternehmen dabei herstellerneutral, industrienah, interdisziplinär und bei Bedarf mit maßgeschneiderten Lösungen. Die Unterstützung reicht von der Potenzialanalyse bis zur produktiven Anwendung im Betrieb. Ziel ist es, den nachhaltigen Transfer in den Betrieb zu sichern und nicht zu den rund 50 bis 90 % der Initiativen zu gehören, die den Sprung über den PoC hinaus nicht schaffen [1–5].
Die zentrale Botschaft lautet: Digitale, KI-basierte und automatisierte Landtechnik ist kein Zukunftsthema mehr, sondern ein aktueller Wettbewerbsfaktor. Wer jetzt gezielt investiert, kann die Effizienz steigern, Risiken reduzieren und neue Umsatz- und Effizienzpotenziale erschließen.
Das größte Potenzial für Landtechnikhersteller liegt in drei Bereichen: 1. effiziente Geschäftsprozesse, 2. flexible Produktion sowie 3. digitale und vernetzte Landmaschinen als Produkt- und Serviceplattform. In den Geschäftsprozessen ermöglichen Ansätze wie zum Beispiel KI-gestützte Prognosen, automatisierte Angebots- und Auftragsprozesse sowie eine End-to-End-Prozessoptimierung eine höhere Planungssicherheit, geringere Bestände und kürzere Durchlaufzeiten. In der Produktion führen datengetriebene Feinplanung, flexible Produktionssysteme, automatisiertes Schweißen und Lackieren sowie eine KI-basierte Qualitätskontrolle zu messbaren Effizienz- und Qualitätsgewinnen. Bei Landmaschinen (z. B. Bodenbearbeitungs-, Aussaat- oder Erntetechnik) werden autonome Navigation, feldoptimierte Routen- und Einsatzplanung, zustandsbasierte Wartung und Vorhersagen, Bodendatenerfassung sowie robuste und zuverlässige KI zu zentralen Differenzierungsmerkmalen.
Entscheidend ist nicht die Technologie selbst, sondern der messbare Nutzen für Hersteller und Betreiber, wie geringere Betriebskosten, höhere Flächenleistung, weniger Stillstände oder neue digitale Serviceangebote.
Eine klare Strategie ist der erste Schritt für eine erfolgreiche Digitalisierung. Sie umfasst priorisierte Anwendungsfälle (Use Cases), belastbare Machbarkeitsbewertungen und ein skalierbares Vorgehen bis hin zum Proof of Concept (PoC) und der Produkteinführung. Das Fraunhofer IPA unterstützt Unternehmen dabei herstellerneutral, industrienah, interdisziplinär und bei Bedarf mit maßgeschneiderten Lösungen. Die Unterstützung reicht von der Potenzialanalyse bis zur produktiven Anwendung im Betrieb. Ziel ist es, den nachhaltigen Transfer in den Betrieb zu sichern und nicht zu den rund 50 bis 90 % der Initiativen zu gehören, die den Sprung über den PoC hinaus nicht schaffen [1–5].
Die zentrale Botschaft lautet: Digitale, KI-basierte und automatisierte Landtechnik ist kein Zukunftsthema mehr, sondern ein aktueller Wettbewerbsfaktor. Wer jetzt gezielt investiert, kann die Effizienz steigern, Risiken reduzieren und neue Umsatz- und Effizienzpotenziale erschließen.
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