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2019
Master Thesis
Title
Entwicklung eines zweistufigen Berechnungsmodells zum kontinuierlichen Wälzschleifen
Abstract
Die vorliegende Arbeit thematisiert das kontinuierliche Wälzschleifen und verfolgt das Ziel, ein Simulationswerkzeug zur Ermittlung der zeitlich und lokal aufgelösten Eingriffsverhältnisse sowie der resultierenden Werkstücktopografie zu entwickeln. Das Modell weist einen zweistufigen Charakter auf, da der Schleifsimulation eine Abrichtsimulation vorgeschaltet ist, durch welche beliebige Schneckengeometrien über eine flexibel definierbare Abrichtergeometrie ermittelt werden können. Beide Stufen basieren auf Dexel-Abtragsmodellen. Beim Abrichten wird die Schnecke durch Radialdexel bzw. beim Schleifen wird das Werkstück durch Zirkulardexel beschrieben. In experimentellen Untersuchungen werden simulierte und real gemessene geometrische Merkmale gegenübergestellt, wobei für Kopfrücknahmen, Breitenballigkeiten und Verschränkungen eine gute Übereinstimmung festgestellt wird. Bei Vorschubmarkierungen, also kleineren Strukturen, sind Einflüsse des Schneckenrundlaufes messbar. Um solche Einflüsse zu untersuchen, sind perspektivisch z. B. Rundlaufabweichungen in der Simulation zu berücksichtigen.
Thesis Note
Chemnitz, TU, Master Thesis, 2019
Author(s)
Publishing Place
Chemnitz