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2026
Report
Title
Digitale Zwillinge im regionalen Strukturwandel - Neue Wege der politischen Steuerung von Wirtschafts- und Innovationsaktivitäten
Abstract
Das vorliegende Impulspapier untersucht das Potenzial digitaler Zwillinge für die politische Steuerung regionaler Strukturwandelprozesse in Deutschland, insbesondere in den sächsischen Braunkohlerevieren. Digitale Zwillinge gelten als vielversprechende Instrumente, um komplexe regionale Entwicklungen transparent, datenbasiert und evidenzgestützt zu gestalten. Ihr tatsächlicher Einsatz in der Regionalentwicklung ist jedoch bislang wenig erforscht.
Die Analyse kombiniert eine literaturbasierte Perspektive mit einer systematischen Untersuchung von 60 bestehenden digitalen Zwillingen in Deutschland sowie ausgewählten internationalen Beispielen. Sie zeigt, dass bestehende Anwendungen vor allem räumlich-technische Fragestellungen abdecken – etwa in den Bereichen Infrastruktur, Mobilität und Klimaanpassung – während zentrale sozioökonomische Dimensionen wie Innovation, Wertschöpfung oder Arbeitsmarktentwicklung kaum Berücksichtigung finden.
Für Strukturwandelregionen ergibt sich daraus ein klarer Entwicklungsbedarf: Digitale Zwillinge müssen als hybride Modelle weiterentwickelt werden, die räumlich-technische und statistische Daten systematisch verbinden. Damit sie künftig auch strategische Transformationsprozesse abbilden können, müssen Datenintegration, Interoperabilität und Governance-Strukturen weiterentwickelt werden. Gleichzeitig sollten sozioökonomische Daten stärker eingebunden werden, um ein vollständigeres Bild regionaler Dynamiken zu erhalten.
Die Analyse kombiniert eine literaturbasierte Perspektive mit einer systematischen Untersuchung von 60 bestehenden digitalen Zwillingen in Deutschland sowie ausgewählten internationalen Beispielen. Sie zeigt, dass bestehende Anwendungen vor allem räumlich-technische Fragestellungen abdecken – etwa in den Bereichen Infrastruktur, Mobilität und Klimaanpassung – während zentrale sozioökonomische Dimensionen wie Innovation, Wertschöpfung oder Arbeitsmarktentwicklung kaum Berücksichtigung finden.
Für Strukturwandelregionen ergibt sich daraus ein klarer Entwicklungsbedarf: Digitale Zwillinge müssen als hybride Modelle weiterentwickelt werden, die räumlich-technische und statistische Daten systematisch verbinden. Damit sie künftig auch strategische Transformationsprozesse abbilden können, müssen Datenintegration, Interoperabilität und Governance-Strukturen weiterentwickelt werden. Gleichzeitig sollten sozioökonomische Daten stärker eingebunden werden, um ein vollständigeres Bild regionaler Dynamiken zu erhalten.
Author(s)
Corporate Author
Publisher
Fraunhofer ISI
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Rights
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Language
German