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1995
Journal Article
Title
ProzeĆkettenmanagement in der Lagerplanung. Reorganisation der Lagerabwicklung erschlieĆt Rationalisierungspotentiale
Abstract
Der Artikel beschreibt die Anwendung der am Fhg-IML entwickelten Methode des ProzeĆkettenmanagement auf die Lagerplanung. Diese Methode eignet sich sowohl zur innovativen Reorganisation (Top-Down) als auch für die Planung und Umsetzung permanenter Verbesserungen (Bottom-Up) im Rahmen von Kaizen-(TQM) Bestrebungen. Die Basis des PKM bilden zeitorentierte ProzeĆkettenplƤne, die die Abwicklung von LagerauftrƤgen beschreiben. Die ProzeĆabsicht beinhaltet eine Abkehr von der bislang vorhersehenden, technikorientierten Planung, zu einer ganzheitlichen Berücksichtigung aller ProzeĆparameter: Lenkung, Prozesse, Struktur und Ressourcen. Diese Parameter sind so einstellbar, daĆ die wettbewerbsrelevanten Ziele der Servicekost, Servicezeiten und ServicequalitƤten eine kundenorientierte AusprƤgung erfahren. Die ZielausprƤgung ist zunƤchst für das Gesamtunternehmen zu formulieren und anschlieĆend aus dem Teilbereich Lager herunterzubrechen und prƤzise zu quantifizieren. Die Lagerplanung kann dann au tonom und losgelƶst von den AktivitƤten der überlagerten Planungsebenen erfolgen, solange deren Zielvorgaben erfüllt werden. Dies, und die DurchgƤngigkeit der Zielvorgaben über alle Planungsebenen ist Voraussetzung für einen permanenten Kaizen-ProzeĆ. Das ProzeĆmanagement beinhaltet die Phasen der a) ProzeĆkettenaufnahme (hier kommen Referenzmodelle zum Einsatz), b) der Datenaufnahme (im wesentlichen handelt es sich um Kosten-, Zeiten- und KapazitƤtsdaten) und c) der Verbesserung der ProzeĆketten (ProzeĆkettenmodulation, hier kommen Checklisten zum Einsatz). Im Artikel wird die ProzeĆfkettenmodulation anhand von 4 Beispielen beschrieben.