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1997
Conference Paper
Title
Prüfung des Beton-Stahl-Verbundes mittels Impact-Technik am Beispiel der Tragwerkskonstruktion der Elbebrücke Riesa
Abstract
Mit Hilfe der Impact-Echographie lassen sich Korrosionsschäden an Stahl-Beton-Verbunden von der Fahrbahnoberseite aus detektieren. Voraussetzung sind eine sorgfältige Anpassung der Prüftechnik (Impactor und Aufnehmer) sowie der Prüfparameter (Impact-Frequenzbereich, Signalcharakteristik der Körperschallaufnehmer) an die zu untersuchende Struktur. Die Zonen delaminierter Asphaltverbunde korrelieren direkt mit den korrodierten Stahlauflagebereichen. Damit konnte nachgewiesen werden, daß durch einen mangelhaften Asphaltverbund Feuchtigkeit in die delaminierten Bereiche eindringt und zeitverzögert bis in die Auflagezonen der Stahlträger gelangt. Über Vergleichsmessungen gelingt es, auch den Korrosionsgrad der geschädigten Stahlverbundbereiche (Dicke der Korrosionsschicht) aus der Verschiebung der signifikanten Frequenzen und deren Signalamplituden zu bestimmen. Hierzu sind aber noch weitergehende Untersuchungen durchzuführen.