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Fraunhofer-Gesellschaft
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  4. Glas und UV-Strahlung-Wechselwirkung und Anwendungsmöglichkeiten
 
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1995
Conference Paper
Title

Glas und UV-Strahlung-Wechselwirkung und Anwendungsmöglichkeiten

Abstract
Gläser kommem in der Natur vor und werden auch seit Jahrtausenden durch den Menschen hergestellt. Bereits die Germanen übertrugen den latinisierten Namen des Bernsteins, glaseum, auf den glänzenden Werkstoff. Normalerweise kristallisieren Schmelzen beim Erkalten. Jeder Stoff besitzt eine bestimmet Keimbildungs- und Kristallwachstumstemperatur. Bei ausreichend schneller Abkühlung einer Schmelze ist es möglich, eine Erstarrung ohne Kristallisation zu erreichen. Bei typischen Glasschmelzen liegen die Maxima der Krisallkeimbildung und des Kristallwachstums bei unterschiedlichen Temperaturen, d.h. die Masse der gebildeten Krisallkeime findet keine optimalen Wachstumsbedingungen. Das Erstarrungsprodukt ist demzufolge nicht kristallin, sondern amorph bzw. glasig. Physikalisch ist Glas eine unterkühlte Flüssigkeit.
Author(s)
Krauß, M.
Mainwork
Glas aus Einsiedel. Die Fürstlich Löwenstein-Wertheim-Rosenbergische Karlshütte zu Einsiedel im Spessart. Bestandskatalog zur Ausstellung  
Conference
Ausstellung "Glas aus Einsiedel" 1995  
Language
German
Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC  
Keyword(s)
  • Glas

  • UV-Strahlung

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