Under CopyrightKrupp, H.H.Krupp2022-03-0826.4.20131988https://publica.fraunhofer.de/handle/publica/31538810.24406/publica-fhg-315388Technikbewertung (TB) dient traditionell bei Einzelakteuren (Unternehmen etc.) und internationalen Gremien (z.B. OECD) als Instrument zur Durchsetzung und Wahrung von Interessen. Ein entsprechendes bundesinternes Gremium hätte vermehrt der Forderung integrativen, gesamthaften Handelns Genüge zu leisten. Ebenso müßte zwischen Technikfolgenabschätzung (TA) und Technikbewertung (TB) strikt unterschieden werden. Ein TA-Team müßte zwischen Angebundenheit und Unabhängigkeit im Gleichgewicht stehen, da Interessenkonflikte und Bewertungskonflikte dann in adäquate Kompromisse münden könnten, die eine gleichrangige Berücksichtigung von Alternativen garantieren. Da die TA im Bundestag die Entscheidungsgrundlage zu verbessern hat, erfordert sie ein abgesichertes Stammpersonal, da nur hiermit eine langfristige Einarbeitungszeit und Spezialisierung auf einige wenige Themenbereich (pro Bereich mindestens fünf Wissenschaftler) möglich ist. (ISI)deTechnikbewertungTechnikfolgenabschätzung303600Der Deutsche Bundestag braucht eigenständige Technikbewertung in Form von integrativer "Technikfolgen-Abschätzung und -Bewertung". 10 Thesenconference report