Hellfritzsch, UdoLahl, MikeMilbrandt, MatthiasMatthiasMilbrandt2023-11-082023-11-082023-10-23https://publica.fraunhofer.de/handle/publica/456624Die Forschungsergebnisse im Vorhaben WWSV - Warmwalzen von Schrägverzahnungen - entstanden in Zusammenarbeit des Fraunhofer IWU Chemnitz mit dem Industrieverband Massivumformung e.V., den dort verorteten Schmiedeunternehmen sowie lokalen klein- und mittelständischen Unternehmen (KMUs) mit dem vorrangingen Ziel, sowohl für Losräder als auch für wellen- bzw. zapfenförmige Getriebebauteile mit Nutzfahrzeug-Anwendung, signifikante Materialeinsparungen durch eine innovative Fertigungsfolge nachzuweisen. Hierfür wurden in einem ersten Schritt zwei Demonstratoren (D1: Welle m4 z22 sowie D2: Losrad m4 z49) mit Halbzeugen der Schmiedeunternehmen (Schmiedetechnik Plettenberg GmbH & Co. KG sowie Hammerwerk Fridingen GmbH) ausgewählt. Durch eine Vielzahl weiterer vorhabenbezogener Aufwendungen der Wirtschaft (vAWs) innerhalb des projektbegleitenden Ausschusses, konnten alle Werkzeug- und Vorrichtungsfertigungspro-zesse, Hilfsmedien sowie notwendige Veredelungs- und Fertigbearbeitungsprozesse sichergestellt werden. Außerdem wurden anknüpfende Beratungen für die Projekt-bearbeitung sichergestellt. In einem zweiten Schritt konnte durch vergleichende Dauerfestigkeitsuntersuchungen der konventionellen mit der umformintegrierten Fertigungsfolge (Warmwalzen), speziell der Zahnfußfestigkeitsprüfung an den fertigbearbeiteten Wellen m4 z22, eine 14%-höhere Lebensdauer im Treppenstufenversuch nachgewiesen werden. Das Vorhaben lief innerhalb der Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) unter der Vorhabennummer 21698 BR und wurde Ende August 2023 abgeschlossen.deLeichtbauAntriebsstrangWarmwalzenHalbzeugePräzisionsschmiedenSchrägverzahnungLeichtbau im Antriebsstrang durch Warmwalzen auf präzisionsgeschmiedete Halbzeugeinternet contribution