Brock, T.H.T.H.BrockHeil, VolkerVolkerHeilPhilipp, H.H.PhilippSeifert, UlrichUlrichSeifertSteffens, W.W.SteffensTimm, K.K.Timm2022-03-042022-03-042013https://publica.fraunhofer.de/handle/publica/233625Im Gegensatz zum Löschverhalten bei Bränden ist das Abspülverhalten von Körpernotduschen bislang kaum untersucht worden. In einer Studie mit 15 anwendungsüblichen Überkopf-Notduschköpfen konnte gezeigt werden, dass im Gesamtbild kein systematischer Zusammenhang zwischen dem Volumenstrom und der Effizienz der Dekontamination besteht. Bereits bei 30 l min-1 werden relativ kurze Abspülzeiten beobachtet; je nach Duschkopf kann eine Erhöhung des Wasserdurchsatzes die Abspülzeit verkürzen, verlängern oder dafür irrelevant sein. Im Ergebnis der Studie haben die Sprühbildkriterien der DIN EN 15154-1 zur radialen Wasserverteilung einer Überkopf-Notdusche nur begrenzte Aussagekraft für das Abspülvermögen; die kürzesten Abspülzeiten wurden mit nicht-normkonformen Sprühbildern gefunden. In diesem Zusammenhang wurde der ""Benetzungsgrad"" als geeignetes Maß für die Gleichmäßigkeit der aktiven Wasserbeaufschlagung einer zu dekontaminierenden Person identifiziert. Diese Größe erlaubt eine Prognose der Abspülwirksamkeit für wasserlösliche Kontaminanten, die auf die Mehrzahl der untersuchten Duschköpfe und Sprühbilder zutrifft. Mithilfe dieser Größe könnte ein neues, für eine Normung geeignetes Mindestkriterium für die Wasserverteilung von Überkopf-Notduschen formuliert werden.desafety showeroccupational safety and health620Abspülwirksamkeit bei Überkopf-NotduschenRinsing effectiveness of emergency overhead showersjournal article