Jansen, I.I.JansenBeyer, E.E.Beyer2022-03-092022-03-092003https://publica.fraunhofer.de/handle/publica/342925Magnesium als z. Z. leichtester metallischer Konstruktionswerkstoff findet in der Automobilindustrie und vielen anderen Branchen immer mehr Einsatzgebiete. In Mischbauweisen werden Magnesiumlegierungen mit Kunststoffen kombiniert. Als Fügeverfahren bietet sich in vielen Fällen die Klebtechnik an. Um eine gute Haftfestigkeit zwischen dem Metall und dem Klebstoff zu gewährleisten und teilweise auch um vor korrosivem Angriff zu schützen, müssen die Klebflächen unbedingt vorbehandelt werden. Verfahren mit Cr(VIC)-haltigen Substanzen können aus toxikologischen Gründen in Zukunft nicht mehr eingesetzt werden. Mechanische Strahlprozesse bringen Gefahren durch mögliche Abspaltung kleiner, entzündlichen Magnesiumspäne. Industriell werden gegenwärtig elektrochemische Verfahren z. B. das außenstromlose Verfahren mit Kaliumpermanganat eingesetzt (Magpass Coat®-Verfahren). Für einen in line Produktionsprozess sind das aber schwierig zu beherrschende Methoden. Hier sollten sich trockene Verfahren, wie Plasma- und Lasermethoden, besser eignen. Man findet in der Literatur kaum Hinweise zum Einsatz dieser Techniken zur Magnesiumvorbehandlung. Wir haben Untersuchungen zum Behandeln von Magnesiumlegierungen mit verschiedenen Atmosphärenplasmamethoden (Mikrowelle, Bogenentladung und Openair®)-Plasma) und Lasertechniken (Festkörperlaser, CO2-Laser und Diodenlaser) durchgeführt, die Oberflächen charakterisiert und die Klebfestigkeit bestimmt.de667621671Vergleich verschiedener Klebflächenvorbehandlungen von MagnesiumbauteilenComparison of different surface treatment of magnesium componentsconference paper