Thoms, V.V.ThomsWestkämper, E.E.WestkämperKalich, J.J.KalichBreckweg, A.A.Breckweg2022-03-092022-03-092003https://publica.fraunhofer.de/handle/publica/343150Die Reduzierung der Fügekräfte beim Clinchen war Ausgangspunkt für die Entwicklung des Clinchens mit überlagerter Bewegung. Bei der Neuentwicklung kann der schräg gestellte, angetriebene Stempel sich auf Kreis-, Rosetten oder Spiralbahnen bewegen. Beim Radialclinchen beträgt die Kontaktfläche zwischen Stempel und Blech lediglich einen Bruchteil der Stempelstirnfläche. Somit können die erforderlichen axialen Fügekräfte je nach Werkstoffcharakteristik, Stempelgeometrie und Fügegeschwindigkeit auf 20 bis 40 % der Kräfte beim konventionellen Clinchen reduziert werden. Dadurch eröffnen sich neue Anwendungsgebiete für die mechanische Verbindungstechnik. Große Bauteile, die bisher nur mit weit ausladenden Zangen punktgeschweißt werden konnten, lassen sich nun auch nach dem Prinzip des Clinchens verbinden. Selbst höherfeste und dicke Blechpaarungen stellen kein Problem für das neue Verfahren dar.deRadialclinchenFügen670Entwicklung von Verfahren und Einrichtungen zum Radialclinchenconference paper