Under CopyrightMartin, RonRonMartin2025-08-142025-08-142025-06-25https://publica.fraunhofer.de/handle/publica/490549https://doi.org/10.24406/publica-505510.24406/publica-5055In der modernen Produktion stoßen klassische Automatisierungslösungen zunehmend an ihre Grenzen – insbesondere bei variantenreichen Montageprozessen, bei denen Bauteile nicht exakt positioniert sind oder Fertigungstoleranzen zu kleinen, aber entscheidenden Abweichungen führen. Adaptive Robotik bietet hier eine zukunftsweisende Lösung: Anstatt starr vorgegebene Bahnen abzufahren, reagieren Roboter flexibel auf wechselnde Umgebungsbedingungen. Möglich wird dies durch die Fusion interner Sensordaten (z. B. Gelenkwinkel, Motorströme) mit externen kognitiven Sensoren wie Kameras oder Kraft-Momenten-Sensoren. So können Roboter präzise greifen, auch wenn Bauteile nicht exakt ausgerichtet sind, und komplexe Aufgaben übernehmen, die bislang kaum automatisierbar waren. Diese Flexibilität reduziert nicht nur den Programmieraufwand und spart Kosten für starre Vorrichtungen, sondern eröffnet auch neue Einsatzfelder – insbesondere in der Montage. Der Weg dorthin ist jedoch anspruchsvoll: Er erfordert Investitionen in Technologie, die Schulung von Fachpersonal und tiefgehendes Know-how in den Bereichen Sensorik, Robotik und KI. Der Vortrag gibt einen praxisnahen Einblick in den Stand der Technik adaptiver Robotersysteme, zeigt typische Anwendungsfelder in der Montage und diskutiert technologische sowie organisatorische Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz. Ergänzend wird gezeigt, wie das Fraunhofer IIS Unternehmen mit Technologietransfer, Schulungen und Laborinfrastruktur beim Aufbau flexibler Produktionslösungen unterstützt.deKI RobotikAdaptive RobotikKognitive RobotikFlexible AutomatisierungMontageautomation000 Informatik, Informationswissenschaft, allgemeine WerkeAutomatisierung komplexer Montageaufgaben mit KI: Wie Roboter friemeln lernenconference paper