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2026
Journal Article
Title
Wärmewende im Bestand ermöglichen: Investitionsanreize stärken, Akzeptanz sichern
Abstract
Die institutionelle Refinanzierung klimaneutraler Wärmeinfrastruktur im Mietwohnungsbau ist ein zentraler, bislang unzureichend gelöster Teil der Wärmewende. Mit ca. 15 % der deutschen Gesamtemissionen ist der Gebäudebestand entscheidend für das Erreichen der Klimaziele, wobei komplexe Eigentums- und Mietverhältnisse die Umsetzung von Maßnahmen erschweren. Den derzeit maßgeblichen regulatorischen Rahmen für den Heizungstausch setzt das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Für den Mietwohnungsbau eröffnet § 71 GEG zwei primäre Erfüllungsoptionen, auf denen die nachfolgende Analyse der Reform zur Wärmelieferverordnung (WärmeLV) aufbaut: den Einbau einer zulässigen dezentralen Erzeugungsanlage – insbesondere einer Wärmepumpe – oder den Anschluss an ein Wärmenetz. Das Kostenneutralitätsgebot in der Umstellung der gewerblichen Wärmelieferung war bisher ein struktureller Hemmschuh für eine Transformation der Wärmenetze. Eine Gesetzesreform muss den Ausbau der Fernwärme ermöglichen und Mieter vor unbotmäßigen Belastungen schützen.
Author(s)
Language
German
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