Fraunhofer-Gesellschaft

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Stellhebel für mehr Produktivität

Benchmarking identifiziert Potenziale zur Steigerung der Produktivität
 
: Lay, G.; Kinkel, S.; Jäger, A.
: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung -ISI-, Karlsruhe

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-1021846 (157 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 1eddc97bab63a71c056a8a8fe145a779


Karlsruhe: Fraunhofer ISI, 2009, 12 pp.
Mitteilungen aus der ISI-Erhebung zur "Modernisierung der Produktion", 48
German
Report, Electronic Publication
Fraunhofer ISI ()

Abstract
Die Ausschöpfung betrieblicher Produktivitätsreserven erhält für viele Firmen vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise noch stärkeres Gewicht. Verschiedene Stellhebel sind geeignet, die Produktivität zu optimieren: An erster Stelle ist hier die Justierung der Fertigungstiefe zu nennen. Im Gegensatz zu gängigen Empfehlungen weisen gerade diejenigen Firmen eine überlegene Produktivität auf, die eine hohe Fertigungstiefe haben, also beim Outsourcing zurückhaltend sind oder wieder Insourcing betreiben. Weitere Stellhebel, die positive Produktivitätseffekte versprechen, sind die Erhöhung des Anteils von Mitarbeitern mit Hochschulqualifikation zur Erschließung von Know-how sowie der abgewogene Einsatz prozessunterstützender Technologien wie z. B. für das Supply-Chain-Management.
Auf der anderen Seite werden Produktivitätsspielräume durch die Rahmenbedingungen der Fertigung in den Betrieben (Branche, Fertigungsart, Seriengröße der Produktion) begrenzt. Ein systematischer Vergleich mit anderen Betrieben, die ähnliche Rahmenbedingungen aufweisen, ist daher essentiell. Mit der Teilnahme an der Erhebung Modernisierung der Produktion 2009 erhalten Betriebe kostenlos Zugang zu einem Benchmarking-Portal, das ihnen einen Vergleich mit einer individuell zugeschnittenen Referenzgruppe von Betrieben mit ähnlichen Rahmenbedingungen eröffnet.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-102184.html