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Bruchmechanische Kennwertermittlung an Schweißverbindungen - ein Beitrag zum Stand der Technik

 
: Blauel, J.G.; Burget, W.

Deutscher Verband für Materialforschung und -prüfung e.V. -DVM-, Berlin:
Tagungsband 19. Sitzung des Arbeitskreises Bruchvorgänge im DVM
Berlin/West, 1987
S.191-210
Deutscher Verband für Materialforschung und -prüfung, Arbeitskreis Bruchvorgänge (Sitzung) <19, 1987, Freiburg/Brsg.>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IWM ()
CTOD; Eigenspannung; Gefügeinhomogenität; Heterogenität(mechanisch); Kerblage; Kerborientierung; Probengeometrie; Schweißgut; WEZ

Abstract
Die fuer Schweissverbindungen charakteristischen Eigenschaften (Inhomogenitaet der Gefuege, Anisotropie, Heterogenitaet der mechanischen Eigenschaften, Eigenspannungen) erfordern bei der bruchmechanischen Kennwertermittlung modifizierte und ueber den Rahmen bestehender Normen hinausgehende Pruefmethoden. Laufende Normungsbestrebungen in England, USA und Japan beruecksichtigen bereits erprobte aber teils auch ganz neue Loesungsansaetze wie z.B. die Methode der lokalen Verformung zur Beseitigung von Schweisseigenspannungen und das Konzept der lokalen Rissspitzenaufweitung. Weitere offene Fragen wurden hier zum Beispiel der Probengeometrie, der Kerblage und Kerborientierung oder am Beispiel der Frage nach einem Gueltigkeitskriterium fuer WEZ-Ergebnisse diskutiert. Die Quantifizierung und Absicherung sowie die Weiterentwicklung von Pruefmethoden ist notwendig, um zu einer praktikablen und fuer die Anwendung aussagefaehigen Normung der bruchmechanischen Kennwertermittlung an Schweissverbind ungen zu gelangen. (IWM)

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-6970.html