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Vermeidung von Abfällen durch abfallarme Produktionsverfahren: Gießereialtsande aus Eisen-, Stahl- und Tempergießereien

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Gießereitechnik (IfG), Düsseldorf
 
: Abfallberatungsagentur Baden-Württemberg -ABAG-, Fellbach

Fellbach, 1992, 360 S.
Deutsch
Buch
Fraunhofer ISI ()
Abfallvermeidung; Abfallverwertung; Altsanregenerierung; Bindemittel; Eisenguß; Gießereialtsand; Stahlguß; Temperguß; Wirtschaftlichkeit

Abstract
Anlaß der Untersuchung ist die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben des Bundes-Immissionsschutz-Gesetzes, wonach Gießereien so zu betreiben sind, daß die entstehenden Abfälle vermieden oder verwertet werden, sofern hierzu technische Möglichkeiten bestehen, deren Anwendung wirtschaftlich zumutbar ist. Zentrales Entsorgungsproblem von Eisen- und Stahlgießereien sind Gießereialtsande, deren Aufkommen bedeutend ist (Massenabfall) und die häufig mit organischen Bindemittelresten verunreinigt sind. In der Untersuchung werden technische Möglichkeiten zur Rückgewinnung der Altsande beschrieben und ihre Einsatzmöglichkeiten angegeben. Die Optimierung des Sandkreislaufs ducrh organisatorische und technische Maßnahmen führt häufig zu einer Altsandvermeidung von 10 bis 30 %. Durch den Einsatz mechanischer Regenerierverfahren läßt sich in größeren Gießereien, die bentonitgebundene Formsande einsetzen, durch Verwendung des Regenerats das Altsandaufkommen wirtschaftlich um ca. 50 % verringern. Werden orga nische Bindemittel verwendet (z.B. Kaltharzverfahren) lassen sich durch eine optimale Regenerierung des Altsandes Vermeidungsquoten zwischen 50 und 70 % erzielen.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-58834.html