Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

Hier finden Sie wissenschaftliche Publikationen aus den Fraunhofer-Instituten.

Simulation von Informationsaustausch- und Materialflußprozessen in Zulieferungsabläufen auf der Basis von Prozeßketten

Abschlußbericht AiF-Forschungsvorhaben Nr.: 10121 Fo.-St.: 1/2
 
: Kuhn, A.; Ziems, D.
: Univ. Magdeburg, Institut für Förder- und Baumaschinentechnik, Stahlbau, Logistik; Deutsche Gesellschaft für Logistik e.V. -DGfL-, Dortmund; Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik -IML-, Dortmund

Dortmund, Magdeburg, 1997, 109 S.
Deutsch
Buch
Fraunhofer IML ()
AiF-Forschungsvorhaben; AiF-Vorhaben 10121; Datenaustausch; Informationsfluß; Materialflußprozeß; Prozeßkette; Simulation/Zulieferablauf; Simulationsmodell; Zulieferer; Zulieferprozeß

Abstract
Das AiF-Forschungsvorhaben wurde arbeitsteilig durch das Institut für Förder- und Baumaschinentechnik, Stahlbau, Logistik der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, Dortmund angefertigt. Ziel des Projekts war die Strukturierung und Entwicklung von Modellkomponenten und die Bildung von Modellen (Bibliothek von Prozeßmodellen) zur effizienten und wirklichkeitsnahen Gestaltung, Analyse und Erpobung von Konzepten für Zulieferprozesse unter differenzierter Berücksichtigung der Material- und Informationsflüsse. Parametrierbare Modelle sollen im weiteren eine wesentliche Grundlage für die strategische Planung und Strukturplanung von Zulieferkanälen bilden. Auf der Basis einer umfassenden Literaturauswertung und von Prozeßanalysen praktizierter Zulieferformen wurde das Anforderungsprofil definiert und mit einer morphologischen Analyse die grundlegenden kombinierbaren Systemkomponenten, typische Makrostrukturen für Zulieferstrategien und das grundsätzliche Bausteinkonzept für die Modellierung und Bewertung der Zulieferprozesse entwickelt. Darauf aufbauend wurden die Objekte und Systemkomponenten des Simulationsmodelles auf der Basis einer genormten Prozeßketten-Beschreibungsmethode (IUM) spezifiziert. Die Spezifikationen bildeten die Grundlage für die Realisierung der Elemente in einem Simulator. Mit Hilfe der Modellelemente können Zulieferkanäle modular aufgebaut, beliebig parametriert und simulationstechnisch analysiert werden. Hierdurch ist es nun möglich, die Potentiale von Struktur-, Lenkungs- und Ressourcenvariationen hinsichtlich ihrer Wirkungen auf Leistungs-, Kosten- und Servicekennzahlen zu ermitteln.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-56618.html