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NEMP-Abschirmung Teil IV und EDV-Programm - 2 und 3. EDV-Programme

 
: Esser, N.; Ochs, W.; Longley, H.J.
: ASEA Brown Boveri AG -ABB-; Bundesministerium der Verteidigung -BMVg-, Bonn

Mannheim, 1992, 79 S. : Abb.
Deutsch
Buch
Fraunhofer INT ()
Berechnungsverfahren; Boden-NEMP; computation method; early ground EMP; electromagnetic field; elektromagnetisches Feld; gamma pulse; Gammapuls; ionisierte Zone; late ground EMP; source region

Abstract
In den Jahren 1990/91 überarbeitete Dr. H.J. Longley im Rahmen eines Unterauftrages für ABB die NEMP-Programme EGEMP (= Early Ground EMP) und LGEMP (Late Ground EMP) zu einer neuen Programmkombination EGP & LGP, sowie den sogenannten GLANCE EMP CODE zu dem neuen Programm GEP. Alle genannten Programme berechnen die elektromagnetischen Felder, die innerhalb und außerhalb der ionisierten Zone einer Kernwaffendetonation am Erdboden entstehen. EGP berechnet die Ströme und Felder vom Beginn der Detonation bis zu einer retardierten Zeit von etwa 50 Mikrosekunden, LGP geht dann von diesen Werten aus und führt die Rechnung bis zu Zeiten von ca. 0,1 s weiter. Die Programmkombination EGP & LGP berücksichtigt neben der prompten Gammastrahlung, die von der detonierenden Kernwaffe emittiert wird, auch die neutroneninduzierte Gammastrahlung, die von der emittierten Neutronenstrahlung durch Wechselwirkung mit Luft- und Bodenatomen in der ionisierten Zone erzeugt wird, und die für Tau > 0,2 Mikro- seku nde Comptonstrom und Luftleitfähigkeit dominiert. Das prompte Gammaspektrum der betrachteten Kernwaffendetonation wird relativ grob durch drei Gruppen mit den charakteristischen Photonenenergien von 0.5, 1.5 und 5 MeV modelliert. Das Neutronenspektrum wird für den vorliegenden Zweck nur durch den "effektiven" Anteil von 14 MeV-Neutronen charakterisiert. Das Programm GEP geht von einem vereinfachten, analytisch dargestellten Gammapuls aus, dessen Parameter (Gammagesamtenergie, Photonenenergie, Zeitverlauf) vom Benutzer vorzugeben sind und berechnet aus diesem Gammapuls die zugehörige Comptonstromdichte und Luftleitfähigkeit. Im Vergleich zu anderen Boden-NEMP-Programmen besitzt das Programm GEP zwei Vorzüge: 1) GEP kann NEMP-Felder auch für von Null verschiedene Detonationshöhen berechnen und berücksichtigt in diesem Fall auch die im Boden erzeugten Comptonströme. 2) GEP ermöglicht die Berechnung der Comptonströme nach drei verschiedenen Methoden, die zunehmend genauere Ergebnisse lief

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-53559.html