Fraunhofer-Gesellschaft

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Die Lenkung von Teilchenstrahlen durch Kristalle

 
: Knoth, A.
: Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen -INT-, Euskirchen

Euskirchen, 1984, 22 S. : Abb.,Tab.,Lit.
Bericht - Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen, 112
Deutsch
Buch
Fraunhofer INT ()
Anwendungsmöglichkeit; Bedeutung; Elementarteilchenforschung; Grundlage(physikalisch); Kristall; Lenkung; Linse; Teilchenstrahl; Versuch(physikalisch)

Abstract
Die Lenkung der Strahlen in Teilchenstrahlwaffen mit Hilfe von Magnetfeldern ist problematisch, insbesondere wegen der grossen Energie, die noetig ist fuer die Erzeugung der Magnetfelder, und des damit verbundenen hohen Aufwandes. Die durch den Einsatz der Magnetfelder erzielte Genauigkeit laesst auch zu wuenschen uebrig. Innerhalb der letzten Jahre hat sich gezeigt, dass sich einige Arten von Elementarteilchen mit Hilfe von Kristallen lenken lassen. Die bis jetzt erreichten Lenkungswinkel von nur einigen Grad sind bescheidene Resultate, es liegt aber noch ein hohes Entwicklungspotential in diesem Verfahren. Mit Hilfe von kleinen (einigen cm langen) Kristallen lassen sich Biegungen eines Strahles herstellen, die sonst nur mit Magnetfeldern von bis zu einigen Hundert Tesla zu erzielen sind. Die energie- und raumsparenden Vorteile dieses neuen Verfahrens in Bezug auf Teilchenstrahlwaffen liegen klar auf der Hand. Auch im Fall der im Weltraum stationierten neutralen PBW (NPBW) sind die Vo rteile nicht zu unterschaetzen. Die Technologie befindet sich noch am Anfang der Entwicklung, jedoch ist schon jetzt ein positiver Trend erkennbar. Da diese Verfahren von grossem Nutzen fuer zivile Elementarteilchenphysik sind, wird die Entwicklung dieser Technologie weiter vorangetrieben werden. Die Erfolge dieser Weiterentwicklungen werden direkt anwendbar sein auf dem militaerischen Gebiet. (INT)

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-52192.html