Fraunhofer-Gesellschaft

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Auslegung sicherheitstechnischer Einrichtungen mit Virtueller Realität

 
: Flaig, T.; Grefen, K.

Univ. Magdeburg, Institut für Simulation und Graphik; Univ. Magdeburg, Institut für Förder- und Baumaschinentechnik, Stahlbau, Logistik; Verein Deutscher Ingenieure e.V. -VDI-, Düsseldorf; Gesellschaft für Informatik -GI-, Fachausschuss Arbeitsgemeinschaft Simulation -ASIM-; Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -Automatisierung -IFF-, Magdeburg:
Simulation und Animation für Planung, Bildung und Präsentation. Fachtagung
Magdeburg, 1996 (ASIM-Mitteilungen aus den Arbeitskreisen 54)
S.153-163 (Band 1)
Fachtagung Simulation und Animation für Planung, Bildung und Präsentation <1996, Magdeburg>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IPA ()
Arbeitsschutz; Arbeitssystem; Fertigungssystem; Mensch-Maschine-System; Mensch und Arbeit; Planung; Schutzeinrichtung; Sicherheit; Simulationssystem; virtual reality

Abstract
Die Entwicklung der Virtuellen Realität ist in vollem Gange. Erste Systeme haben bereits das Stadium der Forschungsarbeiten verlassen und werden in Industrieprojekten der Produktionstechnik eingesetzt. Große Firmen und Konzerne verfolgen aufmerksam die Entwicklungen und haben bereits selbst mit ersten Versuchen eines Einsatzes der Virtuellen Realität begonnen. Ziel der Arbeiten am Fraunhofer IPA ist, Planern von Produktionssystemen ein Hilfsmittel zur vereinfachten sicherheitsgerechten und ergonomischen Auslegung von Arbeitssystemen an die Hand zu geben. Die Verwendung der Virtuellen Realität ermöglicht die Einbindung eines kinematischen Menschmodells, das als wichtiges Planungsinstrument nicht nur als Gestaltungshilfe eingesetzt werden kann, sondern auch zur Simulation von Instandhaltungs-, Rüst- und Wartungsarbeiten dienen kann. Der Bediener kann sich in der erzeugten virtuellen Arbeitsumgebung frei bewegen, sich in jegliche Sichtposition bringen und mit den simulierten Geräten oder Arbeitsplätzen frei interagieren. Auf diese Weise können mit beliebigen Probanden Feldversuche durchgeführt werden, ohne den aufwendigen Aufbau eines physikalischen Prototypen. Die dreidimensionale graphische Darstellung der Arbeitszellenkonfigurationen und von Bewegungsfolgen ermöglicht in Kombination mit der Systembibliothek eine Simulation von Arbeitsschutzmaßnahmen, was in dieser Form absolut neu ist. Dadurch bietet sich für die Sicherheitstechnik ein neues innovatives Gebiet an, das auch die Forderung nach präventivem Arbeitsschutz erfüllen kann.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-5055.html