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Form- und Konstruktionsoptimierung von Zahnimplantaten. Forschungsbericht -01 VG 0916- Medizin

 
: Siegele, D.; Soltesz, U.
: Bundesministerium für Forschung und Technologie -BMFT-, Bonn; Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik -IWM-, Freiburg/Brsg.

Freiburg/Brsg., 1987, 43 S. : Abb.,Tab.,Lit.
Deutsch
Buch
Fraunhofer IWM ()
finite elemente; Finite-Elemente-Methode (FEM); Knochenabbau; Methode; Optimierung; Zahnimplantat

Abstract
Bei enossalen Zahnimplantaten kommt es haeufig zu Resorptionserscheinungen des umgebenden Kieferknochens, die teilweise zum Verlust des Implantats fuehren koennen. Primaere Ursache fuer das Versagen ist in den meisten Faellen eine unphysiologisch hohe Belastung des Knochens bedingt durch die geaenderte biomechanische Situation gegenueber einem natuerlichen Zahn. Mit Hilfe der numerischen Methode der finiten Elemente und mit spannungsoptischen Untersuchungen werden die im Kieferknochen auftretenden Beanspruchungen um unterschiedliche Zahnimplantate ermittelt, mit dem Ziel, ein "optimales" Implantat zu finden, bei dem eine moeglichst gleichmaessige und ertragbare Knochenbeanspruchung vorliegt. Die Untersuchungen zeigen, dass durch folgende Massnahmen gefaehrliche Spannungsueberhoehungen im Knochen vermeidbar bzw. reduziert werden koennen: Fester Verbund des Implantats nur in der Spongiosa und nicht in der Kortikalis des Kieferknochens; Einleitung der aeusseren Kraefte in den Bodenbereich des Implantats; Eigenbeweglichkeit des Implantats insbesondere bei der Verwendung als Brueckenpfeiler; grosse kraftuebertragende Oberflaeche, keine kleine Kruemmungsradien und geometrische Diskontinuitaeten; Implantatmaterial mit hohem Elastizitaetsmodul bei massiven Implantaten. (IWM)

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-47877.html