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Dynamische Zielfindung für das Total Quality Management

 
: Robeck, A.

Berlin u.a.: Springer, 1998, 130 S.
Zugl.: Stuttgart, Univ., Diss., 1997
IPA-IAO Forschung und Praxis, 262
ISBN: 3-540-64271-4
Deutsch
Dissertation
Fraunhofer IPA ()
Qualität; Qualitätscontrollingsystem; Qualitätsmanagement; Qualitätsmanagementsystem; Qualitätsplanung; Qualitätsregelkarte; Qualitätssicherung; Qualitätssicherungssystem; TQM; Unternehmensführung; Unternehmensziel; Zielfindung; Zielvorgabe

Abstract
Total Quality Management fördert durch Harmonisierung von Kosten-, Zeit- und Qualitätszielen und damit durch die systematische und kontinuierliche Erschließung von Optimierungspotenial die Vitalität von Unternehmen. Dies setzt jedoch voraus, "Total Quality" als unternehmerische Zielgröße operationalisieren zu können und den kontinuierlichen Veränderungsprozeß der Ausrichtung und Anpassung bewertbar und lenkbar zu machen. Die Instrumente des klassischen Controlling sowie die in der Praxis zum Einsatz kommenden Instrumente des Qualitätsmanagement vermögen diese Lenkungsfunktion nicht ausreichend zu unterstützen. Die Dynamische Zielfindung beschreibt eine Methodik für die Ziel- und Maßnahmenplanung zur wirksamen Umsetzung eines Total Quality Management. Die aus Sicht des Management nur schwer greifbare Zielgröße "Total Quality" läßt sich auf diese Weise operationalisieren und wirtschaftlichen Entscheidungen im Rahmen der Unternehmensentwicklung zugänglich machen. Der Weg der Zielfindung w ird als Prozeß integrativ vernetzter Aktivitäten verstanden und in einem Lenkungsmodell beschrieben. Bei der Untersuchung von Möglichkeiten zur Unterstützung der Zielsuche wird die ganzheitliche Problemlösungsmöglichkeit des Vernetzten Denkens angewendet. Vorteile liegen in der systemischen Analyse von Wirkungszusammenhängen und der damit verbundenen Möglichkeit einer stufenlosen Bestimmung der Detaillierungstiefe. Für die Lösung des Problems der Zielbestimmung wird der Lösungsansatz der Formulierung von Zielgrößen auf Basis unscharfer Mengen gewählt. Möglichkeiten zur Beschreibung vager Einschätzungen durch Zugehörigkeitsfunktionen sowie deren Verknüpfung durch Fuzzy-Operatoren werden aufgezeigt. Entscheidungsprozessen zugrunde liegende subjektive Einschätzungen werden somit klar beschrieben und nachvollziehbar gemacht. Der Ansatz der Dynamischen Zielfindung unterscheidet sich grundsätzlich von herkömmlichen Verfahren umfangreicher Prozeßanalysen und beweist aufgrund seiner durchgäng i gen Zielausrichtung ein hohes Maß an Ergebniswirksamkeit.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-45846.html