Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

Hier finden Sie wissenschaftliche Publikationen aus den Fraunhofer-Instituten.

Analyse von Hemmnissen und Maßnahmen für die Verwirklichung von CO2-Minderungszielen. Schlußbericht an die Enquete-Kommission "Schutz der Erdatmosphäre"

 
: Gruber, E.; Jochem, E.; Rammer, P.; Petrick, L.
: Gesellschaft für Energieanwendung und Umwelttechnik -GEU-, Leipzig; Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München; Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung -ISI-, Karlsruhe

Karlsruhe, 1994, 104 S.
Deutsch
Buch
Fraunhofer ISI ()
Energieeinsparung; Energiepolitik; Energiesparhemmnis

Abstract
Im Rahmen der Arbeiten am Enquête-Studienprogramm "Energie und Klima" wurden im Jahr 1989 die Erkenntnisse über Hemmnisse der rationellen Energieverwendung und energiepolitische Maßnahmen zur Überwindung der Hemmnisse systematisch zusammengestellt. Darauf aufbauend sollten qualitativ und quantitativ, sektor- und zielgruppenbezogen sowie global wirkende Einzelinstrumente und Maßnahmenbündel auf ihren Beitrag zum Abbau von Hemmnissen untersucht werden. Zunächst wurden die Einsparpotentiale in den verschiedenen Bereichen, z.B. Raumwärme in Wohngebäuden, Prozeßwärme in der Industrie und die bestehenden Hemmnisse in den einzelnen Zielgruppen - private Haushalte, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Energieumwandlungssektor - zusammenfassend dargestellt. Die bisher praktizierten und möglichen energiepolitischen Instrumente wurden nach Maßnahmensarten gegliedert: Vorschriften und Verordnungen, finanzielle Instrumente, institutionelle Maßnahmen, Informationsinstrumente wie Beratung und F ortbildung sowie neue Dienstleistungen, z.B. Contracting oder Energiedienstleistungsangebote. Diese Maßnahmen wurden nach den Kriterien Hemmnisbeseitigung, Nutzen/Kosten-Verhältnis, Umsetzbarkeit und Auswirkungen auf die Wirtschaft bewertet und abschließend für ausgewählte Zielbereiche zu Maßnahmenbündeln zusammengefaßt: Wohnbaubestand, mittelständische Unternehmen in Industrie, Gewerbe und Dienstleistung, öffentliche Einrichtungen und verstärkte Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung sowie der Nah- und Fernwärmeversorgung. Angesichts knapper öffentlicher Mittel sollten die finanziellen Förderinstrumente auf wenige Anwendungsfälle beschränkt und Eigeninitiativen der Energieversorgungsunternehmen und der übrigen Wirtschaft angeregt werden.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-43224.html