Fraunhofer-Gesellschaft

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Alternative Technologien für die Verdrahtungstechnik der Zukunft

Fraunhofer IPA Technologie-Forum F 41, 25. Juni, 1999, Stuttgart
 
: Westkämper, E.; Schraft, R.D.
: Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Stuttgart

Stuttgart: FpF - Verein zur Förderung produktionstechnischer Forschung, 1999, 122 S.
IPA-Technologie Forum, F 41
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (Technologie-Forum) <41, 1999, Stuttgart>
Deutsch
Tagungsband
Fraunhofer IPA ()
Automobilindustrie; Folienleitungssatz; Kunststofflichtwellenleiter; Verdrahtung; Verdrahtungstechnik

Abstract
Im Automobilbereich werden zur Signal- und Datenübertragung vermehrt Alternativen zur konventionellen Verdrahtung mit Kupferrundleitungen eingesetzt. So hat der Ruf nach hoher EMV-Sicherheit bereits zu Einsätzen von Kunststofflichtwellenleitern in Bereichen mit geringer Sicherheitsrelevanz wie dem Entertainment-Bus-System geführt. Zeigen sich hier im Serieneinsatz keine Probleme, ist mit einem starken Einsatz der optischen Übertragungstechnik auch zur Lichtverteilung zu rechnen. Hinsichtlich der Leistungsübertragung werden schon seit einigen Jahren Flex-Wiring-Lösungen mit Folienleitungssätzen als interessante Alternative zur konventionellen Verdrahtung diskutiert. Probleme lagen und liegen bei diesen neuen Technologien in den verfügbaren Kontaktierungstechnologien, fehlenden Automatisierungslösungen sowie fehlenden Prüfvorgaben und Testspezifikationen. In Bereich mit beengten Platzverhältnissen und hoher Funktionsintegration nehmen spritzgegossene Schaltungsträger wie MID (Molded Inte rconnect Device) sowie Mechatronik-Lösungen an Bedeutung zu. Weitere Potentiale sind im Bereich der Leitungssatzentwicklung und der Leistungssatzfertigung, der optimalen Auswahl von Materialien zur Leistungs- und Signalübertragung sowie zur Isolation zu identifizieren. Mit den sich ständig erweiternden technischen Möglichkeiten entstehen immer neue Anwendungsgebiete, die unsere heutigen Leitungssätze grundsätzlich verändern werden. Es gilt für die einzelnen Anwendungsgebiete die jeweils richtigen Technologien auszuwählen und zukunftsträchtige Technologien von Modetrends zu unterscheiden, um letztendlich das Optimum für die Produkte auszuwählen.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-43149.html