Fraunhofer-Gesellschaft

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Zerstörungsfreies Prüfen von Lötverbindungen mit der Durchstrahlungstechnik. Innere Defekte feststellen

 
: Echterhoff, U.

Maschinenmarkt. MM, das Industriemagazin 86 (1980), Nr.26, S.496-499 : Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0341-5775
ISSN: 0025-4509
ISSN: 1867-9722
Deutsch
Zeitschriftenaufsatz
Fraunhofer IFAM ()
Bildkontrast; Detailerkennbarkeit; experiment; Fehler; gold; Lötverbindung; Ni-Legierung; Radiographie; Schwächungskoeffizient; Silber; SnPb-Legierung; Stahl

Abstract
Lötverbindungen werden neben der Sichtprüfung mit Ultraschall oder radiographisch geprüft. Die Ultraschallprüfung kommt neben der recht subjektiven visuellen Prüfung zur Anwendung, insbesondere dann, wenn örtlich scharf begrenzte kleine Bereiche zu prüfen und Bindefehler (senkrecht zur Einschallrichtung) nachzuweisen sind. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Anwendung der Röntgen-Durchstrahlung (nicht für Bindefehlernachweis). Ein Fehler kann nur erkannt werden, wenn er sich von seiner Umgebung ausreichend durch Kontrast abhebt. Versuche an flächigen Lötverbindungen, durch Hochtemperaturlöten hergestellt, zeigten, daß die Dichteunterschiede des belichteten Filmes auf eine unterschiedliche Schwächungswirkung der Legierungsanteile des jeweiligen Lotes zurückzuführen sind. Das Schwermetall Gold wirkt in der sehr dünnen Lötnaht kontrastbildend. Bei Lötungen mit Lotlegierungen ähnlicher Zusammensetzung wie der Grundwerkstoff ist dies nicht der Fall, im Durchstrahlungsbild sind keine Def ekte nachweisbar. Bei der Auswahl von Prüfverfahren müssen derartige Gesichtspunkte berücksichtigt werden.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-42406.html