Fraunhofer-Gesellschaft

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Standardisierungsbestrebungen bei objektorientierten Modellierungsmethoden

 
: Supe, G.P.; Weisbecker, A.

Scheibl, H.J. ; Technische Akademie Esslingen -TAE-:
Software-Entwicklung - Methoden, Werkzeuge, Erfahrungen '97. 7. Kolloquium. Band 1
Ostfildern: TAE, 1997
ISBN: 3-924813-37-X
S.31-54
Technische Akademie Esslingen (Kolloquium) <1997, Esslingen>
Kolloquium Software-Entwicklung <7, 1997, Esslingen>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IAO ()

Abstract
Durch die ständig wachsende Anzahl objektorientierter Modellierungsmethoden steigt der Wunsch nach einer Vereinheitlichung der Methoden. Langsam entwickelten sich verschiedene Bestrebungen zur Standardisierung der vielfältigen Methodenlandschaft. Von den Autoren der bisher verbreitetsten Methoden Rumbaugh (OMT), Booch (OOD) und Jacobson (OOSE) wurde die Unified Modeling Language (UML) als Weiterentwicklung und Vereinheitlichung der drei Methoden definiert. Die UML wurde unter Beteiligung verschiedener Firmen und der Öffentlichkeit in mehreren Schritten durch eine Notation und ein Metamodell definiert und im Januar 1997 in der Version 1.0 bei der Object Management Group (OMG) zur Standardisierung vorgelegt. Ende 1997 soll eine Beschreibung des Entwicklungsprozesses mit der UML die Sprache zu einer Methode erweitern. Parallel zur UML wurde von über zwanzig Methodenspezialisten im OPEN Konsortium die OPEN Modeling Language (OML) definiert, die ebenfalls auf einem Metamodell basierend den gesamten Software-Entwicklungsprozeß ganzheitlich unterstützt. Durch die Unterstützung der UML in fast allen CASE-Werkzeugen hat sich die UML allerdings bereits als de-facto-Standard etabliert.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-34676.html