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Schallemissionsanalyse der Bruchvorgänge in Al203-Keramik

 
: Sklarczyk, C.

Nickel, H.; Steinbrech, R.W. ; Forschungszentrum Jülich, Institut für Reaktorwerkstoffe; Deutsche Forschungsgemeinschaft -DFG-, Bonn:
Mikrobruchvorgänge in Al203-Keramik, DFG-Kolloquium
Jülich: Forschungszentrum, 1991 (Konferenzen des Forschungszentrums Jülich 7)
ISBN: 3-89336-065-4
S.150-172
Deutsche Forschungsgemeinschaft (Kolloquium) <1990, Jülich>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IZFP ()
Aluminiumoxid; Biegeprobe; Bruchfläche; Keramik; Modell; Riß; Schallemission; Verteilung

Abstract
Der Begriff Schallemission (SE) bezieht sich auf Schallwellen, die bei der abrupten Freisetzung elastisch gespeicherter Energie in einem belasteten Festkörper entstehen. Die Ursachen hierfür sind hauptsächlich Rißbildung und -wachstum, Rißuferreibung, plastische Verformung und Phasenumwandlung. In der hier betrachteten Al203-Keramik kommen bei der Raumtemperatur nur die ersten Quellenmechanismen in Frage. Der nutzbare Frequenzbereich der SE liegt normalerweise im Bereich von 20 kHz bis 2MHz. Die im Festkörper vorhandenen Schallwellen werden von einem oder mehreren piezoelektrischen Aufnehmern, die auf der Oberfläche des Festkörpers angebracht sind, in elektrische Schwingungen umgesetzt, die nach einer Verstärkung von einer weiterverarbeitenden Apparatur erfaßt und analysiert werden. Im Rahmen dieses Vorhabens soll die Schallemissionsanalyse (SEA) Grundlagen zum Verständnis der Rißbildung und des Rißwiderstandsanstiegs mit wachsender Rißtiefe in Al203-Keramik liefern. Dabei soll sie hel fen, zu entscheiden, welches der mathematisch-physikalischen Modelle, insbesondere das Prozeßzonenmodell und das Verhakungsmodell, die experimentellen Befunde zum Rißwiderstandanstieg richtig beschreiben.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-32519.html