Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

Hier finden Sie wissenschaftliche Publikationen aus den Fraunhofer-Instituten.

Sandwichkonstruktionen aus Stahlblech mit geschäumtem Aluminium

 
: Baumeister, J.; Weber, M.; Hagen, H. von; Hatzfeld, D.; Paschen, M.

Ziegler, G.; Cherdron, H.; Hermel, W.; Hirsch, J.; Kolaska, H. ; VDI-Gesellschaft Werkstofftechnik; Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie -BMBF-, Bonn; Deutsche Keramische Gesellschaft e.V. -DKG-; Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. -DGM-, Oberursel:
Werkstoffwoche '96. Symposium 6: Werkstoff- und Verfahrenstechnik
Frankfurt: DGM-Informationsgesellschaft, 1997
ISBN: 3-88355-234-8
S.1017
Werkstoffwoche <1996, Stuttgart>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IFAM ()
Alumiumschaum; foamed aluminium; powder roll cladding; Pulver; sandwich; Stahldeckblech; steel face sheet; Walzplattieren

Abstract
Im Rahmen eines durch die Studiengesellschaft Stahlanwendung e.V. geförderten Projekts sollen leichte und steife Stahlblech/Aluminiumschaum-Verbunde entwickelt und bezüglich ihres Werkstoffverhaltens charakterisiert werden. Grundlage hierfür ist ein vom IFAM, Bremen, entwickeltes pulvermetallurgisches Verfahren zur Herstellung von Aluminiumschäumen. Nach diesem Verfahren werden Metallpulver mit einem pulverförmigen Treibmittel (TiH2) gemischt, so daß sich eine gleichmäßige Verteilung des gasabspaltenden Pulvers im Pulvergemenge einstellt. Diese Pulvermischung wird mit Hilfe qeeiqneter Kompaktierungsverfahren zu einem dichten Vormaterial konsolidiert, welches anschließend weiter umgeformt werden kann. Durch eine abschließende Erwärmung auf Temperaturen im Bereich des Schmelzpunktes der jeweiligen Legierung expandiert das Material und entwickelt seine hochporöse, geschlossenzellige Porenstruktur. Sandwichartige Strukturen mit Stahldeckblechen können durch verschiedene Verfahren hergestel lt werden. Eine Methode ist, Stahlbleche auf eine Kernlage aus Aluminiumschaum aufzukleben. In Fällen, wo höhere Anforderungen an die thermische Belastbarkeit gestellt werden, sollte eine metallische Bindung bevorzugt werden. Hierzu wird das aufschäumbare Vormaterial mit herkömmlichen Stahlblechen durch Walzplattieren verbunden. Anschließend wird der Verbundwerkstoff so wärmebehandelt, daß das Kernmaterial aufschäumt. Neben der Gesamtprojektstruktur werden die verfahrenstechnischen und werkstoffkundlichen Randbedinqungen der einzelnen Arbeitsschritte erläutert. Die im Verlauf des Projekts-bislang erzielten Ergebnisse werden dargestellt und diskutiert.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-32353.html