Fraunhofer-Gesellschaft

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Die Reflexion von Ultraschallwellen an Rißspitzen - Vergleich von Simulation und Experimenten

 

Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin:
60 Jahre DGZfP - Erfahrungen und Nutzen für Europa. Vorträge und Plakatberichte. Teil 2
1993 (DGZfP-Berichtsbände 37)
S.684-690
Jubiläumstagung Zerstörungsfreie Materialprüfung <1993, Garmisch-Partenkirchen>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IZFP ()
ALOK; Fehlergrößenbestimmung; Riß; Rißfortschritt; Rißnachweis; Rißortung; Rißprüfung; SAFT; Ultraschallprüfung; Ultraschallwelle

Abstract
Moderne Ultraschallverfahren wie zum Beispiel ALOK, SAFT oder TOFDT ermöglichen nicht nur den Nachweis von Fehlern, sondern versuchen auch Informationen über Fehlerart und Fehlergröße, insbesondere für die Tiefenausdehnung von Rissen zu geben. Für den Nachweis von Rissen, die ausgehend von der prüfkopffernen Oberfläche ins Prüfobjekt hineinwachsen, muß neben dem Basisecho aus dem Winkelspiegeleffekt ein Echo von der Rißspitze auftreten. Dieses Echo führt bei bildgebenden Verfahren zur Rekonstruktion der Rißspitze, bei der ALOK-Technik zu einer Rißspitzen-Laufzeitkurve. Sind derartige Charakteristiken nicht vorhanden, wird die Anzeige als Pore, Einschluß, Schlacke oder Formanzeige eingestuft. Da die heute notwendigen Testkörpernachweise in der Regel an Bauteilsegmenten, die Nuten als Testreflektoren aufweisen, erbracht werden, ist es notwendig festzustellen, wie natürliche Rißspitzen im Vergleich zu Nuten reflektieren. Der vorliegende Beitrag ist ein erster Einstieg in diese Problematik .

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-31506.html