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Prozeßtechnische Aspekte der Kombination des Laserstrahl- und Lichtbogenschweißens

 

Societe Francaise des Mecaniciens, Courbevoie:
Mechanik und Optik. Hochleistungslaser im Maschinenbau. Proceedings
Courbevoie, 1995
S.33-47 : Abb.,Lit.
Mechanik und Optik <1995, Haut Rhin>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer ILT ()
Hybridschweißen; Lichtbogenschweißen; Nahtbreite; Nahttiefe; Plasmaschweißen; Stoßkanten; Tiefschweißeffekt

Abstract
Der wesentliche Unterschied zwischen der konventionellen Lichtbogenschweißtechnik und dem Laserstrahlschweißen wird an den Nahtgeometrien deutlich. Im zweiten Fall ist das erreichbare Verhältnis von Nahttiefe zu Nahtbreite um ein vielfaches größer. Während der Lichtbogen eine Wärmequelle an der Werkstückoberfläche darstellt und vergleichsweise niedrige Energiedichten bereitstellt, bewirkt der Laserstrahl aufgrund seiner hohen lokalen Energiedichte den sogenannten Tiefschweißeffekt. Die jeweils resultierenden Wärmeströme haben Einfluß auf die mechanisch-technologischen Eigenschaften der Schweißnaht. Weiterhin ergeben sich Unterschiede an das technologische Anforderungsprofil der zu verschweißenden Teile. Beispiele hierfür sind die Toleranzen der Stoßkanten oder die notwendigen Kantenvorbereitungen. In dieser Veröffentlichung werden verschiedene Ergebnisse experimenteller Untersuchungen zur Kopplung von Laserstrahl- und Lichtbogenschweißen vorgestellt. Es eröffnet sich eine Vielzahl von Verfahrensvarianten, mit denen Schweißaufgaben individuell gelöst werden können. Es werden prozeßtechnische Aspekte der Kopplung von Nd:YAG- und CO2 -Laser mit den Lichtbogenverfahren MIG und WIG aufgezeigt. Schweißergebnisse an Stahl werden unter Berücksichtigung der Nahtausbildung, den Prozeßtoleranzen und der spezifischen Vorteile der Kombination zweier Schweißverfahren diskutiert.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-30095.html