Fraunhofer-Gesellschaft

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On-line Messung von Werkstoffeigenschaften an kaltgewalztem Feinblech im Rahmen eines Pilotvorhabens

 
: Theiner, W.; Thoma, C.; Borsutzki, M.

Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin; Deutscher Verband für Materialforschung und -prüfung e.V. -DVM-, Berlin:
Seminar Zerstörungsfreie Materialcharakterisierung 1996. Vorträge und Plakatbeiträge
1996 (DGZfP-Berichtsbände 54)
ISBN: 3-931381-09-9
S.155-163
Seminar Zerstörungsfreie Materialcharakterisierung <1996, Jena>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IZFP ()
kaltgewalztes Feinblech; Stahl; steel; Ultraschallaufzeitmessung

Abstract
Einer der Forderungen des heute weit verbreiteten TQM - Prinzipes lautet, daß zu jedem Produktionszeitpunkt eine Aussage über den Qualitätszustand eines Produktes möglich sein muß. Für die Produktion feuerverzinkter Bänder bedarf es dazu einer kontinuierlichen Eigenschaftsbestimmung. Mit der bisher praktizierten, stichprobenbasierten Ermittlung mechanischer Eigenschaften in Form einer zerstörenden Prüfung an Proben aus dem Anfangs- und Endbereich der Bänder kann diese Forderung nur unzureichend erfüllt werden. Nachteilig dabei ist insbesondere, daß von einer Stichprobe auf die Eigenschaften der gesamten, bis ca. 4000 m langen Bandstrecke geschlossen wird. Darüber hinaus liegt zwischen Probennahme und dem Ergebnis der Prüfung eine so große Zeitspanne, daß ein hinreichend schnelles Reagieren beim Auftreten unzulässiger Qualitätseigenschaften verhindert wird. Dies verlangt die Entwicklung neuartiger Konzepte im Rahmen der Maßnahmen zur Qualitätsüberwachung. Das Methodenpotential der zer- störungsfreien Prüfung bietet sich zur Lösung der Aufgabe an. Nachdem in früheren Untersuchungen nachgewiesen wurde, daß sich die aus einem Ultraschall-Laufzeitverfahren sowie die aus Messungen der Überlagerungspermeabilität ableitbaren Parameter zur Messung der Tiefziehkenngrößen und der Streckgrenze eignen, erfolgt nun in einem zweiten Schritt die betriebliche Erprobung beider Verfahren in einer Feuerverzinkungsanlage bei Thyssen Stahl AG. Die Untersuchungen wurden im wesentlichen an mikrolegierten Sondertiefziehstählen durchgeführt. Diese Stähle werden in der Automobilindustrie zur Herstellung von Karosserieaußenhaut- und innenteilen verwendet.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-27120.html