Fraunhofer-Gesellschaft

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Nachträgliche Behandlung von Spanplatten zur Verminderung ihres Formaldehydabgabepotentials

WKI-Mitteilung 337/1982.
 
: Roffael, E.; Miertzsch, H.; Menzel, W.

Adhäsion 26 (1982), Nr.3, S.18-23
ISSN: 0001-8198
ISSN: 0934-1454
ISSN: 1619-1919
Deutsch
Zeitschriftenaufsatz
Fraunhofer WKI ()
Abgabepotential; Ammoniak; Formaldehyd; Harnstoff; Nachbehandlung; Spanplatte

Abstract
Die Arbeit befaßt sich mit den nachträglichen chemischen Behandlungen von Aminoplast-Spanplatten zur Verminderung ihres Formaldehydabgabepotentials. Nach einer kurzen Einleitung über den Kenntnisstand bei der Ammoniakbegasung wird über eigene diesbezügliche Untersuchungen berichtet. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen lassen den Schluß zu, daß die Ammoniakbegasung eine erhebliche Verminderung der Formaldehydabgabe nach sich zieht. Ergebnisse orientierender Untersuchungen haben allerdings ergeben, daß bei nachträglicher Lagerung ammoniakbegaster Spanplatten eine gewisse Zunahme im Formaldehydabgabepotential, die vom Plattentyp abhängig zu sein scheint, eintritt. Eine nachträgliche Behandlung der Platten mit Harnstoff oder mit anderen Ammoniak-abspaltenden Verbindungen verringert erheblich das Formaldehydabgabepotential. Dieses Verfahren wird bereits in der Praxis ausgeübt.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-25411.html