Fraunhofer-Gesellschaft

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Möglichkeiten und Grenzen eines Virtual Reality (VR) Trainingssimulators für die chirurgische Ausbildung

 
: Müller, W.K.; Bauer, A.; Soldner, E.H.; Ziegler, R.

Med-Report 21 (1997), Nr.32, S.665-670
ISSN: 0934-3148
Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (Jahrestagung) <61, 1997, Berlin>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IGD ()
Chirurgische Ausbildung; Medizinischer Trainingssimulator; Simulation arthroskopischer Eingriffe; virtuelle Realität

Abstract
Unzufriedenheit mit den traditionellen Trainingsmethoden fuehrte zur Entwicklung eines Arthroskopie-Trainingssimulators, der Computergraphik und Techniken der Virtuellen Realitaet einsetzt. Basierend auf einem kernspintomographischen Bilddatensatz konnte mit Hilfe von Bildverarbeitungsmethoden und Visualisierungstechniken ein realistisches dreidimensionales Modell des Kniegelenks mit allen diagnostisch relevanten anatomischen Strukuren generiert und in den Simulator integriert werden. Die VR-Benutzerschnittstelle des Arhtoskopie-Trainingssimulators besteht aus zwei Hauptkomponenten, der 3D-Interaktion , die das Fuehren der Instrumente realisiert, und der 2D-Benutzungsoberflaeche, die das visuelle Feedback und die Kontrolle der Trainingssitzung ermoeglicht. Auf diese Weise ist ein intuitives Handling der Instrumente garantiert und der Chriurg ist in der Lage, eine arthroskopiesche Untersuchung an einem virtuellen Kniegelenk durchzufuehren. Der VR-basierte Trainingssimulator stellt eine Alternative bzw. Ergaenzung zu den traditonellen Trainingsmethoden dar, muss jedoch die Integration eines Kraftrueckkopplungssystems, das gewebespezifische kuenstliche Widerstaende erzeugt, und die Simulation von Verformungen - beides zur Zeit in Entwicklung - zum Ziel haben, um die Akzeptanz weiter zu erhoehen.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-24906.html