Fraunhofer-Gesellschaft

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Möglichkeiten und Grenzen der akustischen Leckortung auf Rohrleitungen

 
: Frommhold, W.; Fuchs, H.V.; Schmidt-Schykowski, K.

Gesellschaft zur Förderung der Abwassertechnik, St. Augustin:
Internationaler Kongreß Leitungsbau '87
St. Augustin, 1987
S.833-843
Internationaler Kongreß Leitungsbau <1, 1987, Hamburg>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IBP ()
Korrelationsanalyse; Leckortung; Meßtechnik(akustisch); Rohrleitung

Abstract
Befindet sich in einer erdverlegten Rohrleitung ein Medium unter Druck, so erzeugt der Ausstroemvorgang durch eine Leckage ein Geraeusch. Nach der "klassischen" Methode wird der Boden entlang der Leitungstrasse nach diesem Geraeusch abgehorcht. Das Verfahren kommt mit einfachen Geraeten aus, ist aber zeitaufwendig, stoerempfindlich und teils subjektiv. Daher gewinnt die Leckortung durch Korrelationsanalyse zunehmend an Bedeutung. Bei diesem Verfahren wird die Differenz der Laufzeiten bestimmt, die das akustische Signal zur Ausbreitung im Medium vom Leck zu 2 voneinander entfernten Messwandlern benoetigt. Ueber die Schallgeschwindigkeit wird aus dieser Laufzeitdifferenz der Leckort berechnet. Diese Methode ist objektiv und wenig stoerempfindlich. Bei erdverlegten Trinkwasserleitungen hat sich die Korrelationsortung als sehr zuverlaessig erwiesen. Bei Fernwaermeleitungen sind die akustischen Verhaeltnisse nicht so guenstig wie bei Trinkwasserleitungen, weil je nach Art der Waermeisolieru ng durch ein Leck auch stoerende Eigenschwingungen des Mediumrohres angeregt werden koennen. Bei Gasleitungen ist die Leckortung mit Korrelationsanalyse einsetzbar, wenn Messwandler direkt am Medium angebracht werden koennen. (IBP)

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-24893.html