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Modelldesign und Software-Ergonomie in Simulationsverfahren der Fertigungstechnik

 
: Becker, B.-D.

Gesellschaft für Management und Technologie -GFMT-, München:
Simulationstechnik und Fabrikbetrieb -3-. Fabrikplanung, Flexible Fertigungssysteme, Flexible Montagesysteme, Fertigungssteuerung, Logistik, Wirtschaftlichkeit
München, 1988
ISBN: 3-924483-71-X
S.457-477
Simulationstechnik und Fabrikbetrieb <3, 1989, München>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IPA ()
control; Fertigung; Fertigungsprozeß; manufacturing engineering; manufacturing process; Model design; Modelldesign; simulation; simulation language; simulation systems; software; software ergonomics; Steuerung

Abstract
Produktionssysteme werden aufgrund von wirtschaftlichen Maßgaben auf eine bestimmte Leistungsfähigkeit hin ausgelegt. Die geplante Leistung soll mit einem minimalen Aufwand an Kosten erbracht werden. Voraussetzung dafür ist eine anforderungsgerechte Strukturierung, Dimensionierung und Steuerung der Produktionssysteme. Diese Forderung erscheint selbstverständlich, ja trivial. Die tägliche Praxis der Fabrikplanung zeigt jedoch, daß ihr viele Unternehmen nicht genügen. Das bedeutet, daß in den meisten Unternehmen der Produktionsbereich mangelhaft strukturiert ist, Subsysteme in ihren Leistungsdaten falsch dimensioniert und Steuerungen nicht für das Ziel der Fertigung ausgelegt sind. Für eine Planung, die gegenwärtige und zukünftige Situationen in ihren dynamischen Zusammenhängen berücksichtigt, stellt die Simulation der Prozesse in Produktionssystemen das geeignetste Werkzeug dar. Für den Planer ist dabei von größter Wichtigkeit, daß er durch den Einsatz von Simulationsverfahren hochwerti ge Modelle in kurzer Zeit auf eine übersichtliche Art und mit Aussagekraft erstellen kann. Dieser Wunsch kann nur durch eine gute Ergonomie der Oberfläche des Simulationsverfahrens erfüllt werden. Da in der heutigen Praxis des Planers die Simulationstechnik fast nur von Simulationsexperten eingesetz wird, läßt das darauf schließen, daß dieser Mißstand nicht auf den Mangel geeigneter Sprachelemente, sondern auf eine ungünstige Software-Ergonomie zurückzuführen ist. Der vorliegende Beitrag soll aufzeigen, wie - ausgehend von einer Beschreibungssprache - Modelle sinnvoll gestaltet werden können und welche Anforderungen an die Oberfläche eines Simulationsverfahren gestellt werden müssen, um eine hochwertige und doch wirtschaftliche Optimierung der Struktur, Dimension und Steuerung von Fertigungsprozessen zu erlauben. Bei allen Untersuchungen stehen stets die Anforderungen des Planers an ein solches Verfahren im Vordergrund.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-24560.html