Fraunhofer-Gesellschaft

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Laserstrahlbrennschneiden niedriglegierter Stahlbleche bis 80 mm Dicke

 
: Franke, J.; Schulz, W.; Beyer, E.

Kohler, H.:
Laser : Technologie und Anwendungen. Jahrbuch 1993
Essen: Vulkan-Verlag, 1993 (Laser-Jahrbuch 3.1993)
ISBN: 3-8027-2168-3
S.286-289 : Abb.,Lit.
Deutsch
Aufsatz in Buch
Fraunhofer ILT ()
Eisenverbrennung; Fugenbreite; Laserstrahlbrennschneiden; Laserstrahlleistung; Laserstrahlschmelzschneiden; Schneidgas; Verbrennungsleistung

Abstract
In diesem Beitrag wurde gezeigt, daß die maximal schneidbare Blechdicke beim Laserstrahlbrennschneiden niedriglegierter Stähle nicht von der Laserleistung abhängt, sondern nur davon, ob ein stationärer Verbrennungsprozeß beim Schneiden aufrechterhalten werden kann oder nicht. Ein stationärer Ablauf des Brennschneidprozesses ist bei den niedrigen Vorschubgeschwindigkeiten unter 1 m/min, wie sie bei Blechdicken ab ca. 15 mm nur noch mit dem Laserstrahlbrennschneidverfahren realisierbar sind, nur möglich, wenn die Schneidfrontoberkante durch einen Heizfleck auf der Werkstückoberfläche, der einen größeren Durchmesser als die Fugenbreite hat, auf Zündtemperatur beheizt wird. An einem 80 m dicken Schnitt mit nur 120 W Laserstrahlleistung konnten diese Vorstellungen bestätigt werden. Eine Kombination des konventionellen Laserstrahlbrennschneidens mit einer Oberflächenvorheizung wie beim autogenen Brennschneiden, ein Verfahren, das als "abbrandstabilisertes Laserstrahlbrennschneiden" bezeichne t wird, ermöglicht gegenüber dem konventionellen Laserstrahlbrennschneiden eine Erhöhung der Vorschubgeschwindigkeit und der schneidbaren Blechdicke bei guter Schnittqualität (Rsubz smaller than 50 mym).

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-21713.html