Fraunhofer-Gesellschaft

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Die Integration von CAD und PPS

 
: Lay, G.; Michler, T.; Waeber, D.; Schilling, A.

Technische Rundschau 81 (1989), Nr.11, S.10-15
ISSN: 0040-148X
ISSN: 1662-3096
ISSN: 0040-1498
ISSN: 1023-0823
Deutsch
Zeitschriftenaufsatz
Fraunhofer ISI ()
Arbeitsorganisation; Arbeitswissenschaft; CAD/PPS-Kopplung; Computerintegration; Leistungsmerkmal; Rechneranwendung

Abstract
Die Effekte einer CAD/PPS-Kopplung differieren je nach Art der technisch-organisatorischen Gestaltung dieses Bausteins einer rechnerintegrierten Produktion (CIM). Der technisch gegebene Spielraum bezieht sich insbesondere auf die Integrationsbreite, d.h. die Anzahl der miteinander verbundenen Teilelemente von CAD und PPS sowie auf die Integrationstiefe, d.h. beispielsweise auf die Frage, ob Daten nur wechselseitig angezeigt oder auch weiterverarbeitet werden können. Die organisatorischen Möglichkeiten liegen in alternativen Konzepten zur Bündelung von Aufgaben innerhalb und zwischen Konstruktion und Arbeitsvorbereitung. Die bisher realisierten betrieblichen Anwendungen von CAD/PPS-Vernetzungen beschränken sich auf einen vergleichsweise geringen Teilausschnitt der technischen Möglichkeiten. Die organisatorischen Optionen, die sich durch die jeweils realisierte Kopplungsvariante eröffnen, werden von den Anwenderfirmen kaum gesehen. Hinsichtlich arbeitsschutzrelevanter qualitativer Person aleffekte einer CAD/PPS-Vernetzung lassen sich für Konstruktionsmitarbeiter erste Ansätze dahingehend erkennen, daß in Zukunft mit CAD/PPS-Vernetzungen möglicherweise zusätzliche Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten bei ihnen angesiedelt werden. Für die Mitarbeiter in der Arbeitsvorbereitung bedeutet die CAD/PPS-Vernetzung einen Wegfall von Routinetätigkeiten (Datenerfassung) und evtl. Kompetenzen. Neue Qualifikationsanforderungen sind hier nicht erkennbar.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-19278.html