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Immobilisierung und Produktivität von Streptomyces tendae auf porösem Trägermaterial

 
: Durst, E.; Troesch, W.; Chmiel, H.

Deutsche Gesellschaft für Chemisches Apparatewesen, Chemische Technik und Biotechnologie e.V. -DECHEMA-, Frankfurt/Main:
5. Dechema Jahrestagung der Biotechnologen
Frankfurt/Main, 1987
S.80 ff
Deutsche Gesellschaft für Chemisches Apparatewesen (Jahrestagung) <5, 1987, Frankfurt/Main>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IGB ()
Immobilisierung; Nikkomycin; Sinterglas; streptomyces tendae

Abstract
Von den inzwischen ueber 100 beschriebenen Methoden zur Immobilisierung von Zellen ist die am weitaus haeufigste eingesetzte Methode die Immobilisierung durch Geleinschluss, wobei oft Diffusionslimitierungen fuer Substrate oder Endprodukte durch die Polymermatrix zu beobachten sind. Als weiteres Verfahren zur Immobilisierung bietet sich die Adsorption von Zellen auf Traegermaterialien an. Als Traegermaterial fuer Streptomyces tendae, dem Produzenten des Nukleosid-Peptid-Antibiotikums Nikkomycin wurde offenporiges Sinterglas eingesetzt, dessen Porositaet sowie die Groesse der Poren durch den Herstellungsprozess innerhalb weiter Grenzen variiert werden kann. Zur Charakterisierung der immobilisierten Biomasse auf dem Traegermaterial ist es wuenschenswert, zwischen Gesamtbiomasse, stoffwechselartiger und - speziell bei Produzenten von Sekundaermetaboliten, wie z.B. S. tendae - produktiver Biomasse unterscheiden zu koennen. Erste Ergebnisse wurden mit folgenden Methoden erzielt: Erfassung d er Gesamtbiomasse anhand des Trockengewichtes und unterschiedlicher Bestimmungen des Proteingehaltes der Zellen; Erfassung der stoffwechselaktiven Biomasse ueber die Atmungsaktivitaet; Erfassung der Produktivitaet der immobilisierten Biomasse mit Hilfe der HPLC-Analytik.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-17847.html