Fraunhofer-Gesellschaft

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Fernmeldedienste oder Kommunikationsdienstleistungen?

 
: Lange, S.; Hemer, J.

Nachrichten-Elektronik und Telematik : NET 42 (1988), Nr.5, S.205-208
ISSN: 0177-5499
ISSN: 0723-8703
Deutsch
Zeitschriftenaufsatz
Fraunhofer ISI ()
Anwender; Dienstintegration; Fernmeldemonopol; Fernmeldeordnung; Telekommunikationsdienst

Abstract
Die traditionellen Dienste lösen die Kommunikationsprobleme des Anwenders; Kommunikationsdienstleistungen unterstützen individuelle Anwendungen. (Telekommunikations-)Dienste stellen die technisch-organisatorische Basis für eine (Telekommunikations-)Dienstleistung dar. Am Beispiel TEMEX wird erklärt, daß die Dienste über die technischen Leistungsmerkmale und die Dienstleistungen über die sozialen und wirtschaftlichen Lösungsmöglichkeiten definiert werden. An der Gestaltung der angestrebten Vielfalt von Dienstleistungen muß sich der Anwender aktiv beteiligen und auch deren Erbringung durch die Post oder geeignete Anbieter fordern. Die Konzeption der Bundesregierung zur Neuordnung des Telekommunikationsmarktes vom März 1988 stellt sich auf die neuen Anforderungen ein und unterscheidet bereits zwischen Diensten und Dienstleistungen. Die Entwicklung und Nutzung von Dienstleistungen stellt für Anbieter und Anwender ein großes wirtschaftliches Potential dar. Beispiele für denkbare und bereits realisierte Dienstleistungen im In- und Ausland: Elektronisches Postfach (Mailbox), Austausch formatierter Dokumente (EDI), Network 9 (in Großbritannien), Audiotex (Großbritannien, USA und Japan) Fernschulung (Frankreich) und Temex. Im Gegensatz zu den konventionellen Diensten, die am Ort ihrer Produktion verbraucht werden, rücken künftig der Export und Import von Dienstleistungen ins Bewußtsein. (ISI)

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-14158.html