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Erscheinungsbild und Ursachen für die gleichzeitigen CO2 und O3-Variationen in der Schicht zwischen 700 und 3000 m im Nord-Alpenraum auf der Basis langjähriger Registrierungen

 
: Reiter, R.; Kanter, H.-J.

Reuter, H. ; Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Wien:
Symposium Probleme der Umwelt- und Medizinmeteorologie im Gebirge 1983. Tagungsbericht
Wien: Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, 1984 (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Publikation 288)
Symposium Probleme der Umwelt- und Medizinmeteorologie im Gebirge <1993, Rauris>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IFU; 2002 in Helmholtz-Gesellschaft integriert
Basis; Erscheinungsbild; Nord-Alpenraum; Registrierung(langjährig); Schicht; Ursache; Variation(gleichzeitig)

Abstract
Es wird ueber die Registrierung der CO2- und O3-Konzentration an drei Bergstationen im Talraum von Garmisch-Partenkirchen (740 m NN), an dem Observatorium des Institutes Wankgipfel (1780 m NN, WMO-BAPMoN-Station) und Zugspitzgipfel (2964 m NN) berichtet. Die Messergebnisse werden anhand der von meteorologischen Parametern bei Beruecksichtigung des Tagesganges, Jahresganges und des bis jetzt erkennbaren Trends diskutiert. Im CO2 wird dargestellt, wie im Talraum die Biomasse ueber die Netto-Photosynthese unter dem Einfluss meteorologischer bzw. klimatologischer Daten seine Konzentration steuert, waehrend in groesserer Hoehe nur noch die globalen Variationen vorhanden sind. Auf eine beginnende Modellierung der Abhaengigkeit des CO2 von der Aktivitaet der Biomasse, der anthropogenen Aktivitaet und der Klimadaten wird hingewiesen. Zum O3 wird nachgewiesen, dass seine Konzentrationen in der unteren Troposphaere in alpinen Reinluftzonen ausschliesslich durch photochemische Prozesse und meteor ologische Parameter gesteuert wird, nicht durch Zustrom aus der Stratosphaere. An den hohen Bergstationen wird mit Hilfe von in der unteren Stratosphaere gebildeten Radionukliden klargestellt, dass der Zustrom des O3 vom atmosphaerischen Ozonmaximum der Stratosphaere bis minimal 2-3 km NN nur durch impulsartige Intrusionen erfolgt. Das in alpinen Reinluftzonen gefundene O3 kann nicht durch Antransport aus Ballungsgebieten oder Industriezonen erklaert werden. (IFU)

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-13040.html