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Ergebnisse zerstörungsfreier und zerstörender Untersuchungen an thermoschockinduzierten Rissen im Rahmen der HDR-Reaktorsicherheitsforschung

Vortrag 23
 
: Katzenmeier, G.; Brinette, R.; Deuster, G.; Walte, F.

Staatliche Materialprüfungsanstalt -MPA-, Stuttgart:
16. MPA-Seminar '90. Sicherheit und Verfügbarkeit in der Anlagentechnik. Bd.1
Stuttgart, 1990
MPA-Seminar <16, 1990, Stuttgart>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IZFP ()
elektromagnetisches Verfahren; HDR; RS-Programm; Schallemission; Stutzengeometrie; Thermoschock; Ultraschallverfahren

Abstract
Seit 1981 wurde im Rahmen des HDR-Reaktorsicherheits-Forschungsprogrammes /1/ an einem Speisewasserstutzen des HDR-Reaktordruckbehälters, dem A2-Stutzen (Abb.1) Thermoschockversuche durchgeführt. In diesem Stutzen war eine Spritzvorrichtung montiert, mit der es möglich war, die Stutzenkante zyklisch zu kühlen (Abb.2). Die Versuche wurden unter Druckwasserbedingungen gefahren, d.h. Betriebsdruck 110 bar, Behältertemperatur 320 grad, Kühlwassertemperatur 20 grad. Die Kühlzeit betrug 120 s, die Heizzeit 240 s. Insgesamt wurden in 8 Versuchsetappen 3950 Lastwechsel aufgebracht. Die Versuche wurden on line und off line durch viele Messungen mit zerstörungsfreien Prüfverfahren begleitet, um einerseits den Zeitpunkt der Rißentstehung zu ermitteln und das Rißwachstum zu quantifizieren, und andererseits das Nachweis- und Interpretationsvermögen der Verfahren zu untersuchen. Nach Beendigung der Versuche wurde ein Ring aus dem Stutzen herausgedreht, der alle entstandenen Risse enthält. Von diesen Rissen wurden die dominanten aufgebrochen und untersucht. Hierdurch wurde Gelegenheit gegeben, die bruchmechanischen Rechnungen und zerstöungsfreien Prüfungen zu verifizieren.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/PX-12890.html