
Publica
Hier finden Sie wissenschaftliche Publikationen aus den Fraunhofer-Instituten. Entsorgung von Treib- und Explosivstoffen durch Prozesse in überkritischem Wasser
Disposal of propellants and explosives using the supercritical water oxidation method
| Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie -ICT-, Pfinztal: Waste management of energetic materials and polymers Pfinztal, 1992 (Proceedings of the International Annual Conference of ICT 23) ISSN: 0722-4087 S.47.1-47.11 |
| Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (Internationale Jahrestagung) <23, 1992, Karlsruhe> |
|
| Deutsch |
| Konferenzbeitrag |
| Fraunhofer ICT () |
| disposal; explosives; high-pressure Hydrolysis; high-pressure oxidation; Hydrolysis; propellant; pyrolysis; SCWO; supercritical water oxidation |
Abstract
Die ersten Experimente zur Hydrolyse und Oxidation von Treibbzw. Explosivstoffen haben gezeigt, daß es möglich ist, diese in überkritischem Wasser zu zersetzen. - Eine Bildung von Schadstoffen (NO, NO2) ist nicht zu beobachten. - Der im Treib- bzw. Explosivstoff enthaltene Stickstoff wird überwiegend im N2 umgewandelt. - Das organische Grundgerüst wird zu Kohlendioxid und Wasser oxidiert. - Als Oxidationsmittel können Luft, Sauerstoff oder H2O2 eingesetzt werden. - Es liegt ein einphasiges Reaktionssystem vor. - Die Reaktionen laufen in einem geschlossenen Behälter ab. Eine Kontrolle sämtlicher Emissionen ist somit möglich. - Die Zersetzung von Treib- und Explosivstoffen verläuft kontrolliert. Drastische Temperatur- und Druckanstiege wurden nicht beobachtet. Es ist davon auszugehen, daß Explosionen ausgeschlossen werden können.