Fraunhofer-Gesellschaft

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Unterstützung des dispositiven Störungsmanagements

 
: Hinrichs, J.A.
: Kuhn, A.

Dortmund: Verlag Praxiswissen, 2009, X, 133 S.
Zugl.: Dortmund, Univ., Diss., 2009
Fabrikorganisation
ISBN: 978-3-89957-076-2
Deutsch
Dissertation
Fraunhofer IML ()
Störungsmanagement; Disposition; IuK-Technologie; Workflow

Abstract
In der Disposition kommt es immer wieder zu langen Informationsdurchlaufzeiten und -wegen im Störungsmangement. Dies betrifft insbesondere die Sicherstellung des Fertigungsflusses für Entstörungen, die nicht direkt bearbeitbar, komplex, abstimmungsintensiv und bereichsübergreifend sind. Ausschlaggebend hierfür sind im Wesentlichen eine Prozessunzuverlässigkeit im Sinne einer unzuverlässigen Kommunikation und einer Wissensintransparenz aufgrund einer fehlenden gemeinsamen Wissensbasis. Die Effekte daraus sind u.a. ein schlechter Service Level der Entstörung, Entscheidungsunsicherheit, lange Reaktionszeiten und hohe Belastung beim Disponenten. Abhilfe schaffen zum einen die strukturierte Kommunikation und Information der Beteiligten sowie die Schaffung einer gemeinsamen Wissensbasis. Dies wird erreicht über de Aufbau von Communities of Practice. Diese kümmern sich dann darum, Standardablaufstrukturen einzuführen und diese in Workflows abzubilden sowie das entstörungsprozessbezogene Wissen zu identifizieren und den Zugang dazu webbasiert bereitzustellen.

 

In dispatching processes long information throughput times in disturbance management repeatedly occur. This concerns in particular the indemnification of the manufacturing flow in case of disturbances, which are not directly processible but complex, intensive in coordination and trans-sectoral. Decisive factors therefore are a process unreliability in terms of satisfactory communication and an opacity of knowledge because of a missing common knowledge base.The resulting effects are among other things a poor service level of disturbance solving, decision uncertainty, long response times and a high workload for the dispatcher. Structured communication and information of the involved parties create remedy as well as the creation of a common knowledge base. This is realised by structuring Communities of Practice. They care about the introduction of workflows depending on process standards and the access to identified disturbance spedific knowledge.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-97072.html